Die Islam-Heuchelei der Linken: Der Gewalt die Bühne bereiten

Ein Kommentar zu einem Artikel über die zum Islam konvertierte ehemalige MTV-Moderatorin Kristiane Backer

Die Islam-Heuchelei der Linken: Der Gewalt die Bühne bereiten

Stellen Sie sich vor: Eine bedeutende, vielbesuchte Website von der amerikanischen Westküste veröffentlicht einen langatmigen Bericht darüber, wie eine gebildete, erfolgreiche, kompetente Frau zum fundamentalistischen Christentum konvertiert, ungeachtet der Einwände ihrer Familie, ganz zu schweigen von den grundlegenden Texten des Glaubens, die Frauenfeindlichkeit und Homophobie ausdünsten, Sklaverei billigen und eine Endzeit-Weltsicht predigen, die diametral einem Ansatz entgegensteht, den wir uns dringend aneignen müssen, um die Zukunft des Lebens auf unserem fragilen Planeten zu sichern.

Ihre Reaktion? Vielleicht kommt Ihnen als erstes folgendes in den Sinn: Wie konnte das passieren? Was trieb den Autor an? Gibt es eine dahinterliegende Erklärung? War der leitende Redakteur auf Drogen, hat er „Jesus gefunden“ oder war er einfach von Sinnen? Unser gesellschaftlicher Fortschritt der letzten Jahrzehnte, genannt seien nur Frauen- und Homosexuellenrechte, entspringt aus der Überwindung religiös verwurzelter Vorurteile; Linke sehen das gemeinhin als Tatsache.

Nein, Moment, nicht alle Linken! Manche von ihnen sind geneigt, eine im Effekt herablassende, heuchlerische, hinterlistige Ausnahme zum etablierten linken Gedankengang über den Glauben zu machen – aber nur einen bestimmten Glauben betreffend. Die Ausnahme soll lobenswert und menschenfreundlich erscheinen, in Wirklichkeit aber trampelt sie auf den Rechten von Frauen, Homosexuellen und Freidenkern herum und beleidigt damit Vernunft und menschlichen Anstand. Sie untergräbt die Werte der Aufklärung und fördert unabsichtlich Feindschaft gegen genau jene, die sie schützen möchte.

Schluss mit den abstrakten Begriffen. Die in Rede stehende Religion ist natürlich der Islam und die Website, die Huffington Post, ein langjähriges Leuchtfeuer der regressiven Linken. (Angemerkt sei, dass die obige Beschreibung der Mängel des Christentums gleichermaßen auf den Islam zutrifft.) Kürzlich veröffentlichte die Huffington Post eine wortreiche, den Islam rechtfertigende Lobeshymne: „Dieses frühere MTV-Idol fand durch den Islam inneren Frieden.“ Ihr Autor ist Akbar Ahmed, Inhaber des Ibn Khaldun Lehrstuhls für Islamwissenschaft an der American University in Washington DC. Ahmed erzählt die „Reise zum Glauben“ einer deutschen MTV-Moderatorin, Kristiane Backer, die zeitweise mit dem pakistanischen Cricket-Star Imran Khan liiert war – das ist deshalb bemerkenswert, weil Khan sie, wie sie sagt, „in den Islam einführte“. Sie fügt hinzu: „Ich sage gern, dass ich nicht suchte, sondern gefunden wurde.“

Die letzte Folge von @AskAkbars starker Serie über europäische Islam-Konvertiten:

Dieses frühere MTV-Idol fand durch den Islam inneren Frieden.

„Eine Religion für alle Zeiten und alle Welten – ich bin der lebende Beweis“ sagt Kristiane Backer.

In der kitschigsten Tradition christlicher „einst verloren, nun gefunden"-Bekenntnisse leiert Ahmed zweitausend Wörter herunter. Backer erlebte „die beste Zeit ihres Lebens“ (was sonst?), sie „lebte ihren Traum als Moderatorin bei MTV Europa“, auf Du und Du mit den Stars. Freilich, „im Inneren spürte sie manchmal ein erdrückendes Gefühl von Depression und Angst, das sie nicht abschütteln konnte.“ Die Bekanntschaft mit Khan und die Sufi-Musik änderten alles. Über letztere sagt Backer: „Jeder Text schien mit einer höheren Form von Liebe verbunden, die zwischen Menschen so nicht gefühlt werden kann.“ Mit Khan besuchte sie Pakistan, war dort „sehr angerührt von der Mitmenschlichkeit der Leute, ihrer Gastfreundschaft und Wärme“, aber auch von der Großzügigkeit, mit der sie Geld gaben für eine Krebsklinik, für die Khan Spenden einwarb.

„Backer war voller Bewunderung“ schwärmt Ahmed. „Sie war erstaunt über den krassen Unterschied zwischen den Einstellungen, die sie in der Unterhaltungsindustrie kennengelernt hatte, speziell der Oberflächlichkeit westlicher Popmusik, und der Spiritualität, die sie in Pakistan erlebte.“ Ahmed gibt zu ihrer Reise kein Datum an; es bleibt die Mutmaßung, dass sie vor der Welle grausiger islamistischer Selbstmordattentate stattfand, die das Land in den letzten Jahren traf.

Backer informierte sich über Khans Glauben und schloss, dass „es einen Gott gibt – und dass wir verantwortlich sind für unsere Handlungen und dass Babys rein geboren werden, nicht als Sünder. Ich lernte auch, wie mir Koran-Verse im Alltag helfen können.“ Im Video zum Text erklärt Backer, dass es die Sufi-Ästhetik war, die ihr Herz verwandelte: „Im Sufismus gibt es all die Poesie, Musik, die Künste.“ Daher, erklärt Backer, „konvertierte ich, weil ich Gott in mein Leben lassen wollte, und ich wollte mich reinigen, um die spirituellen Früchte zu kosten, über die ich las.“

Khan verließ sie – der Islam blieb ihr. Dazu Ahmed: „Was als Entdeckungsreise begann, angetrieben durch die Liebe für einen Mann, wurde zur Entdeckung der ewigen Liebe für einen anderen: Gott. [...] In ihrem Leben gab es keine Wolken mehr; die Verwirrung und die inneren Konflikte waren verschwunden.“ Zudem „half ihr der neue Glaube, ihr Leben mit einer schrillen Welt der Pop-Ikonen in Einklang zu bringen, in der sie zuvor unsicher über ihren Platz war, und Sinn in der europäischen Kultur zu finden.“ Wie wunderbar, mag man denken, aber dann zitiert Ahmed sie: „Ich wurde aus all meinen Fernsehprogrammen gefeuert und verlor meine Karriere in Deutschland.“ Welch Einklang!

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Backers Bericht an keiner Stelle außergewöhnlich ist. „Verloren“ sein, „gefunden“ werden, erst in Not, dann mit sich im Reinen und so weiter sind Banalitäten, wie alle Glaubensverwirrten sie äußern, beginnend mit Augustinus von Hippo im fünften Jahrhundert. Des Weiteren – ein Abendländer besucht ein fernes Land und erfährt oberflächliche Freundlichkeit, hat aber wenig Zeit, die tieferen, trostloseren Realitäten dort zu ergründen – ist nichts weiter als die Gemeinplätze, in denen sich drittklassige Reiseschriftsteller ergehen.

Vergessen wir die Erfahrung von Millionen muslimischer Frauen

Wie kann ein informierter Leser durch diese erquicklichen Plattitüden waten, ohne zu denken: Moment, was ist mit Pakistans mörderischen Wellen glaubensgetriebenen, sektiererischen Unfriedens, seinen islamistischen Terror-Attacken, seiner Zuflucht für Bin Laden? Und, wenn wir schon dabei sind, was ist von „Ehrenmorden“ im Zusammenhang mit dem Islam zu halten, der in den Hadithen gebilligten Steinigung von Ehebrechern, und von 9/11? Wie passt das mit dem „Frieden“ zusammen, den Backer für sich im Islam gefunden hat und so auffällig zur Schau stellt? Sich darüber zu wundern ist nicht „islamophob“.

 „Backer genoss in ihrem muslimischen Leben das Gefühl der Bescheidenheit“ teilt Ahmad uns mit, „aber sie hatte den Islam nie mit dem Zwang in Verbindung gebracht, eine Burka zu tragen, und das Stereotyp der Unterdrückung von Frauen empfand sie aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus als nicht zutreffend.“ Vergessen wir also die gelebte Erfahrung von Millionen über Millionen muslimischer Frauen in der ganzen Welt, vergessen wir die restriktiven Kleiderordnungen, die ihnen von Staat, Gemeinde und Familie in so vielen islamischen Ländern (und in muslimischen Gemeinden im Westen) aufgezwungen werden. Was zählt, ist Kristiane Backers persönliche „Wahrheit“, ungeachtet objektiver, verifizierbarer Fakten.

Die Huffington Post eröffnet den Artikel mit einem Bild Backers, die stolz in die Kamera blickt, ihr langes Haar über ihre Schultern und ihren Ausschnitt flutend. In der Mitte des Texts erscheint ein Foto von ihr zusammen mit dem irischen Musiker Bob Geldof. Zum Ende hin sehen wir sie mit Lippenstift und gezupften Augenbrauen, trotzig ein pakistanisches Kopftuch tragend. Die Reportage schließt mit einer Aufnahme von ihr in rosa Kopftuch und elegantem Hosenanzug, im Gebet kniend.

Backer hat keine Hemmungen, mit ihrer Attraktivität hausieren zu gehen; die Bilder hat sie der Huffington Post zur Verfügung gestellt. Allerdings erfahren wir bald, dass sie seit ihrer Konversion zum Islam westliche Kleidungsgewohnheiten geringschätzt. „Für eine Frau ist es ehrenhafter, ihre Reize zu bedecken und nicht jedem zu zeigen... bauchnabelfrei, Piercing und Minirock sind ok, aber verhüllende Kleidung und Kopftuch sind nicht ok? Das ist falsch. Und welche Frau will schon, dass ihr auf der Straße nachgepfiffen wird?“

Nein. Falsch ist vielmehr, Frauen dazu zu zwingen, ihr Haar und andere „Reize“ zu verbergen, wie der Islam es bestimmt. Das ist keine „unfaire Auffassung des Islam“, wie sie sagt, sondern geht aus seiner heiligen Schrift hervor. Falsch ist, Frauen für die sexuellen Belästigungen verantwortlich zu machen, die sie zu ertragen haben. Falsch ist, einen frauenfeindlichen Moralkodex zu predigen und ihn dann mit Polizei und Prügelstrafe und schwertschwingenden Scharfrichtern durchzusetzen oder, im Westen, durch eine selbsternannte „Scharia-Polizei“. Der Sufismus, dem Backer anhängt, mag solche Barbareien nicht vorsehen, aber sie bezieht sich wiederholt nicht auf den Sufismus, sondern den Islam als Ganzes und zieht damit Kritik an allen rückwärtsgewandten Doktrinen ihrer Religion auf sich.

Der lebende Beweis für narzisstischen Solipsismus

Ahmed erzählt von Backers Kampf mit den „schweren Vorurteilen ihrer Eltern gegen den Islam und speziell muslimische Männer“. Sie berichtet, dass ihr Vater „sogar das Wort 'Pantheismus' erwähnte“, vielleicht unterstellend, dass er des „Schirk“ schuldig sei, dem Islam gemäß eine unverzeihliche Sünde. Die seltsame Abneigung, ihre Wahl zu akzeptieren, verstand sie nicht. Ahmed sagt drolligerweise: „Nach Backers Erfahrung ist deutsche Identität nicht so sehr verschieden von islamischer Identität, warum soll sie also zwischen beiden wählen müssen?“ Wie sie es formuliert, sind „islamische Werte nicht nur mit deutschen, sondern mit europäischen Werten kompatibel. Der Islam ist eine Religion für alle Zeiten und alle Welten – ich bin der lebende Beweis.“

Nach „Backers Erfahrung"? Wenn sie von irgendetwas der lebende Beweis ist, dann der des narzisstischen Solipsismus: Missachte vorsätzlich die düstere Realität, in die Millionen deiner unterdrückten Schwestern geboren werden, und mache einfach dein Ding. ich weiß nicht genau, was deutsche Identität ist, bin aber ziemlich sicher, dass weder die Bevorzugung männlicher Erben vor weiblichen dazugehört, noch Dieben die Hand abzuhacken, noch Abtrünnige irgendeiner Religion umzubringen. Die säkularen europäischen Werte, über die sie hinweggeht, entstanden als Gegensatz zu islamischen (und einigen jüdisch-christlichen) Werten. Sie sind Stützpfeiler politischer Systeme, die dazu beitrugen, den Kontinent in den letzten Jahren zu einem Magneten für Menschen zu machen, die flüchten – und woher flüchten sie? Weitgehend aus der muslimischen Welt.

Der nächste Satz, den Ahmed uns präsentiert, ist entweder eine absichtliche Falschdarstellung oder eine plumpe Verkleisterung: „Indem sie den Islam und die östliche Kultur für sich annahm, folgte Backer den Spuren Goethes, Heideggers und Schillers, deutschen Denkern, die von östlichen und islamischen Texten beeinflusst waren, einschließlich denen der persischen Dichter Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī und Hafis.“ Keiner jener drei Deutschen konvertierte zum Islam, und man kann sicher ar-Rūmīs Poesie lesen, ohne die Schahāda herunterzubeten.

Ahmed fährt fort mit weiteren Gedanken Backers zu Islam und Terrorismus, füttert uns mit Einheitsbrei; „Islam bedeutet Freundschaft“ und so weiter. Ich verzichte auf weitere Erklärungen und beende meine Kritik mit Ahmeds Zusammenfassung eines Punktes: „Backer trachtet danach, den Europäern zu zeigen, dass jenseits des Terrorismus und der Unterdrückung, die sie in den Nachrichten sehen, die meisten Muslime normale, gesunde und produktive Mitglieder ihrer Gesellschaft sind.“

Was überhaupt nicht zur Sache gehört. Muslime, die friedlich ihren Glauben ausüben, sind nicht das Problem; jene, die dafür töten und sterben, sind es. Eine ehrliche Analyse der Motive dieser Leute aus solchen Berichten rücksichtslos auszublenden, schirmt die schwierigen Aspekte islamischer Ideologie von den Diskussionen ab, die wir über sie führen müssen. Besonders betrifft das Europa, das eine anscheinend endlose Welle muslimischer Einwanderung und wiederholte islamistische Terroranschläge erfährt. Religionsfreiheit ist ein Grundpfeiler der westlichen Gesellschaft, aber die provokativsten Doktrinen des Islam (speziell Dschihad und Märtyrertum) erfordern unseren prüfenden Blick, denn gemäß „Pew Research“ bekennen sich große Mehrheiten von Muslimen zu ihnen, von Marokko bis Indonesien. Wenn wir das nicht anerkennen, ersticken wir die Debatte und bereiten im Westen die Bühne für eine gewalttätige, anti-muslimische Gegenreaktion.

Zweifellos werden schlicht gestrickte Frohnaturen Ahmeds faden Quatsch über Backers Konversion zum Islam tröstlich finden. Zieh dir einen Glauben an wie ein Kopftuch und alles wird gut! Erkläre den Islam für wunderbar und der Terrorismus wird verschwinden! Prangere als das wahre Problem nicht Dschihad und Märtyrertum an, sondern die „Islamophoben“ – jene, die ernsthafte, faktenbasierte Fragen stellen! Kurz, schließ deine Augen und wünsch dir was. Oder warte auf eine Sternschnuppe... oder einen aufgehenden Halbmond. Während in Europa der Blutzoll steigt, wird zunehmend klar, dass nichts davon funktioniert.

Übersetzung: Harald Grundner und Jörg Elbe

Jeffrey Tayler ist ein freier Redakteur des „The Atlantic“. Er ist Autor von sieben Büchern inklusive „Angry Wind”, „River of No Reprieve” and „Murderers in Mausoleums”.

Auf Twitter folgen: @JeffreyTayler1

Dieser Artikel ist ursprünglich zuerst auf Quillette erschienen.

Hier geht's zum Originalartikel...

Kommentare

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    Uwe Lehnert

    Ich möchte die Analyse für das Verhalten von Backer, die ich sehr zutreffend finde, noch ergänzen aus der Sicht unserer augenblicklichen Situation:

    Die Vertreter der Partei »Die Linke« sehen in den hier sozial und ökonomisch scheiternden Muslimen vermutlich das ihnen inzwischen abhanden gekommene Proletariat, das ihnen dereinst wieder zur Macht verhelfen könnte. Deswegen bleibt auch seitens der Linken die Kritik am Verhalten von Zuwanderern mit muslimischen Wurzeln seltsam stumm, gleichgültig wie gesellschaftsschädigend so manches Verhalten auch ist. Darüber hinaus vereint viele Linke und die selbsternannten Repräsentanten der Muslime der Hass auf die USA, den Kapitalismus, überhaupt »den von Weißen dominierten Westen«.

    Ganz viele unserer »grünen« - ebenfalls meist »links« angesiedelten - Sozialromantiker wiederum sehnen sich nach der bunten multikulturellen, sich selbst formierenden Gesellschaft, ohne den damit einhergehenden Verlust an Humanistischem Denken, Aufklärung, Rationalität und Säkularität sehen zu wollen. Sie haben immer noch die Illusion, dass eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft eine friedliche Gesellschaft sein würde. Was sie nicht sehen wollen, das ist die Tatsache, dass Kulturen, die unterschiedlichen Zeitaltern verhaftet sind, sich bekämpfen werden. Denn jede tritt mit dem Anspruch auf, den »wahren« und »einzig richtigen« Weg zum Glück zu besitzen. Europa hat – mühsam und durch die Erfahrungen schlimmster Kriege gelernt – dass Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit, die Gewährung von Menschenrechten am ehesten Gewähr dafür bieten, friedlich miteinander auszukommen – sowohl innergesellschaftlich wie mit seinen Nachbarn. Die Tugend des Kompromisses und des Akzeptierens einer demokratisch zustande gekommenen Mehrheitsentscheidung ist ebenso ein kultureller Lernprozess wie andere wichtige Kulturtechniken. Sie stellen sich nicht von allein ein, sie zu erlernen und zu verinnerlichen kostet Jahrzehnte.

    Die Frage stellt sich, was die tieferliegenden Motive für diese kritiklose Einstellung sein könnten.

    Beide – Linke wie Grüne – missbilligen das »alte, koloniale Denken«, das geprägt ist von der noch heute andauernden Dominanz Europas über viele Länder Afrikas, Arabiens, Asiens. Dieses »vorherrschaftliche« Denken abzubauen gelingt nur – so die unausgesprochene Überzeugung von Linksgrün – mittels Ent-Deutschung bzw. Ent-Europäisierung der Bevölkerung. Linksgrün lehnt daher bewusst die sog. Obergrenze bei der Zuwanderung ab. Das Ziel ist, einen möglichst hohen Grad an Durchmischung mit anderen Kulturen zu erreichen. Linksgrün schwebt ein (ganz langfristig an sich diskussionswürdiges!) Weltbürgertum vor, das musterhaft in Mitteleuropa herangezogen werden soll. Ein stillschweigend zusammenwirkendes links-grünes Bündnis sieht offenbar nur in einer unbegrenzten Zuwanderung die langfristige Möglichkeit zu dieser weitgehenden Veränderung unserer Gesellschaft hin zu einer von »weißer Vorherrschaft« befreiten und antikapitalistisch bzw. antimarktwirtschaftlich strukturierten Gesellschaft. Dass damit ein Rückfall in eine voraufgeklärte Zeit verbunden sein könnte, wird offenbar hingenommen.

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      Dr. Friedrich, Oswald

      In Deutschland gibt es eine Menge Tabus ( z.B. Beamtenprivilegien ).
      Hier noch ein Tabu-Thema, das vielleicht primitiv erscheinen mag, aber sicherlich noch eine große Rolle im sog. normalen Leben vieler männlicher junger "Biodeutscher" spielen wird : das Übergewicht an jungen ( muslimischer ! ) Männern . Man schaue nur einmal, wer in den Booten auf dem Mittelmeer sitzt. Frauen dort: völlige Mangelware.
      Das muss doch früher oder später zu Konflikten führen.

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