Meinungs-Unfreiheit und fehlende Debattenkultur

Evolutionsforscher und Physiologe Prof. Ulrich Kutschera im Interview.

Meinungs-Unfreiheit und fehlende Debattenkultur

„Eine Meinungsfreiheit, wie sie im Grundgesetz verankert ist, kann ich derzeit in Deutschland kaum mehr erkennen.“

Vor einem Jahr (April 2016) wurde ein angekündigter öffentlicher Vortrag des in Kassel und Stanford (USA) tätigen Evolutionsbiologen Professor Dr. Ulrich Kutschera von der Frauenbeauftragten der Universität Marburg verhindert. Die geplante Präsentation zum Thema „Evolutionstheorien heute“ musste storniert werden, da der streitbare Biologe damals in seinem Fachbuch, „Das Gender-Paradoxon (2016)“ die Geschlechterstudien als universitäre Pseudowissenschaft gekennzeichnet hat. KATH.NET befragte jetzt den Evolutionsforscher zu den Themengebieten „Meinungsfreiheit und deutsche Debattenkultur“ mit Bezug zur Flüchtlingskrise und Gender-Ideologie.

Herr Prof. Kutschera, liegt die Diskussionskultur bei uns im Argen?

Das ist leider der Fall. Offene, faire Diskussionen, wie sie z. B. in den USA üblich sind, gibt es in Deutschland selten. Wir leben hier in einer kleinkarierten Neid-Gesellschaft, in der unabhängige Freidenker mit eigenen Ansichten und konstruktiven Ideen unerwünscht sind. Angepasste, unterwürfige Mitläufer ohne eigenes Profil werden hofiert und vom Staat bedient. Kreative Naturwissenschaftler (insbesondere Biologen) haben keine politische Lobby und sind, als Fachkräfte, auf dem Arbeitsmarkt kaum vermittelbar.

Beispiel Diskussionskultur um Gender: Sie wurden letztes Jahr von einem Vortrag an der Uni Marburg ausgeladen. Warum wehrten sich Ihre Gegner/innen nicht einfach mit wissenschaftlich fundierten Gegenpositionen und brachten diese an die Öffentlichkeit? Gibt es eigentlich noch Meinungsfreiheit für Gender-Kritiker?

Ich hielt mich im März 2016 in Stanford/Kalifornien auf und habe das Ausladungs-Prozedere nur Online mitverfolgen können. Nachdem mir der Organisator der Studium Generale-Vortragsreihe „Evolution“ mitgeteilt hatte, dass studentische Protestaktionen zu meinem Termin geplant seien, sagte ich ab, da ich es nicht nötig habe, mich von naturwissenschaftlich unterbelichteten Ideologen beleidigen zu lassen. Kurz darauf kam dann die offizielle Ausladung über das Frauenbeauftragten-Präsidium der Uni Marburg – mein Vortrag hatte aber nichts mit dem Gender-Thema zu tun. In der Oberhessischen Presse sind zahlreiche Artikel zu dieser erbärmlichen Posse erschienen.

In meinem „Gender-Buch“ habe ich wissenschaftlich begründet, warum die Thesen der sozialkundlich argumentierenden „Gender-Forscher/innen“ unsinnig sind.

Da die Vertreter dieser „Frau-gleich-Mann-Irrlehre“ keine Gegenargumente vorweisen können, werde ich als Frauenfeind und rechtsradikaler Unmensch diskreditiert, was unsinnig ist (siehe meine Würdigung der Künstlerin und Biologin Maria Sibylla Merian).

Eine Meinungsfreiheit, wie sie im Grundgesetz verankert ist, kann ich derzeit in Deutschland kaum mehr erkennen.

Weiteres Beispiel: Haben Sie den Eindruck, dass hierzulande eine offene Meinungsäußerung zur Flüchtlingskrise möglich und erwünscht ist?

Nein – wer nüchterne Fakten benennt, z. B. die Tatsache, dass mindestens 90 % aller Zuwanderer junge Männer aus arabisch/afrikanischen Ländern sind (s. Internet-Bilder), wird in eine „rechtsradikale Ecke“ gestellt. Nach der „Gender-Dogmatik“ sind die Geschlechter soziale Konstrukte, und die Erkenntnisse der Evolutionsforschung werden ignoriert. Im Gender-Germany soll es somit kaum evolutionär verankerte Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben, d. h. man spricht geschlechtsneutral von den „Geflüchteten“ bzw. „Zuwanderern“.

Die Fragen, wer die zurückgelassenen Frauen und Kinder vor Not und Elend schützt, nachdem die gesunden Jungmänner davongelaufen sind, darf nicht gestellt werden.

Weiterhin ist die Tatsache, dass sich nur Frauen fortpflanzen können und Männer, reproduktionsbiologisch betrachtet, lediglich für die Schaffung von Variabilität zuständig sind, unter den deutschen Politikern (oft kinderlos) wenig bekannt.

Hat daran auch die mediale Berichterstattung einen Anteil, von den öffentlich-rechtlichen Medien bis zu den selbständigen Zeitungen?

Leider sind inzwischen nahezu alle deutschen Leitmedien ideologisch gleichgeschaltet, d. h. es wird dem deutschen Steuerzahler-Michel eine realitätsfremde Traumwelt vorgegaukelt.

Die wirklichen Probleme, die sich bei einem Männer-Überschuss von jungen, paarungsbereiten, zum Gebären unfähigen Variationen-Generatoren in jeder Population ergeben (Destabilisierung bis zu Kollaps), werden unter den Tisch gekehrt.

Eine Frauen-Quote, wie sie im Rahmen der Gender-Ideologie überall gefordert wird, hat es im Zusammenhang mit der Massen-Einwanderung 2015/16 nicht gegeben. Ein Männerüberschuss, bezogen auf die entsprechende Alters-Kohorte, geht immer primär zu Lasten der Frauen und erhöht die Konkurrenz unter den testosterongesteuerten Herren.

Bei der Aufnahme von Zuwanderern wäre eine verbindliche Mann = Frau-Anzahl angemessen gewesen (einschließlich der Kinder).

Selbst eine Alice Schwarzer, alter Haudegen des Feminismus, muss sich Vorwürfe anhören, wenn sie z. B. vor der patriarchalen Kultur warnt, die sie im Umfeld vieler Flüchtlinge bemerkt. Sollen wir ernsthaft befürchten, dass Frau Schwarzer inzwischen zur Rechtspopulistin mutierte?

Populus heißt auf lateinisch „das Volk, das einen Staat bildet“. Populisten sind somit Personen, die sich um die Sorgen und Ängste der Allgemeinbevölkerung kümmern. Mit den Begriffen „rechts“ und „links“ scheinen unsere Gender-sensiblen Politiker und Sozial-Utopisten Orientierungsprobleme zu haben. So ist es einem Selbst-Denker (m/w) schwer vermittelbar, warum „linke Systeme“, wie z. B. der Kommunismus in der ehemaligen Sowjetunion oder noch heute in China, mindestens ebenso viele Untaten und Morde verübt haben, wie die „rechten Nazi-Verbrecher“ im Deutschland der 1930/40er Jahre. Die politisch korrekte Vorstellung von „linken Gut-Menschen“ und „moralisch verwerflichen Anhängern rechts-konservativer Konzepte“ ist eine hohle Phrase.

Es gibt Leute, die behaupten: Gute Zeitungskommentare zur politischen Situation in Deutschland könne man inzwischen eher in einigen Schweizer Journalen lesen als in den deutschen Zeitungen. Was halten Sie davon?

Das ist korrekt. Ich orientiere mich fast ausschließlich über US-News. Dort finden Sie z. B. nach Terroranschlägen sofort die korrekten Täterbeschreibungen und den Verlauf der Untat.

Schweizer Journale, wie z. B. die Baseler Zeitung, kann ich wärmstens empfehlen. Dort sind z. B. regelmäßig exzellente Beiträge des aus Syrien stammenden Göttinger Politikwissenschaftlers Prof. Bassam Tibi (Siehe Wikipedia: Bassam Tibi) nachlesbar (z. B. Basler Zeitung: „Die Feinde Europas“). Herr Tibi ist ein Insider und ich wundere mich seit langem darüber, dass er nicht die Bundesregierung in Zuwanderungsfragen berät.

Expertenwissen scheint nicht gefragt zu sein – weder von kompetenten Politologen, und schon gar nicht von Biowissenschaftlern, die über die Natur des Menschen Bescheid wissen.

Sie arbeiten regelmäßig in den USA. Unterscheidet sich die öffentliche und wissenschaftliche Diskussionskultur von der in Deutschland?

In den Vereinigten Staaten gibt es eine echte, offen-demokratische „Debating Culture“, die hierzulande weitgehend fehlt.

Schauen Sie sich z. B. die Sendung „Tucker Carlson Tonight“ an, die auch im Internet verfügbar ist. Herr Carlson, der aus San Francisco/Kalifornien stammt, war nach seinem Studium zunächst bei CNN und dann bei MSNBC tätig. Das sind zwei Demokraten-Propagandasender der USA, nahezu komplett darauf vernagelt, den amtierenden Präsidenten D. J. Trump zu diskreditieren. Herr Carlson ist nach dieser Berufserfahrung im November 2016 zum konservativen Sender FOX-News gewechselt, um dort die legendäre Frau Megyn Kelly zu ersetzen (s. ihre Trump-Kontroverse im Wahlkampf). In seiner Diskussions-Sendung nimmt sich der liberal-konservative Familienvater Carlson regelmäßig einen US-Gutmenschen vor – es entwickeln sich echte Debatten. Die meisten Gender-vernebelten US-Diskussionspartner kommen gerne zu „Tucker“, da sie wissen, dass der charmante Mann aus S. F. fair ist und seine Gegner ausreden lässt.

Das wäre vergleichbar mit einer ARD-Sendung, bei der ein Journalist die Thesen der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ungestört darlegen könnte. Danach würde er, auf Grundlage seiner Ausführungen, mit einem rot-grünen Weltverbesserer respektvoll-ergebnisoffen diskutieren. Im politisch korrekten Gender-Germany, mit seiner „Beleidigte-Leberwurst-Entrüstungskultur“, undenkbar!

Hier geht's zum Originalartikel...

Kommentare

  1. userpic
    Gerhard Wagner

    Da kommt einer daher und erklärt, dass er aufgrund von Internetbildern die "Tatsache" feststellen könnte, dass mindestens 90% aller Zuwanderer junge Männer aus arabisch/afrikanischen Ländern wären. Und dann wundert er sich, dass er in eine bestimmte Ecke gestellt wird. So etwas bezeichne ich als rechtspopulistisches Geschwafel, das um so schlimmer ist, da der absonderer durch seinen akademischen Titel den falschen Eindruck erweckt, er wäre ein Experte.
    Fakt ist, dass das Geschlechterverhältnis im Moment mit ca 70 % Männern relativ unausgeglichen, aber sehr weit von 90% entfernt ist. Grund dafür ist hauptsächlich, dass der Weg nach Deutschland extrem teuer und gefährlich ist. Würde die Bundesregierung abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben und dafür im Gegenzug bei anerkannten einen Familiennachzug erlauben, könnte sich das Verhältnis sehr schnell 50% annähern.

    Die offene "debating Culture" der USA kann sich die USA an den Hut stecken. Debatten, wo lediglich mit übertriebenen Behauptungen und Dreck um sich geworfen wird brauchen wir nun wirklich nicht.

    Und zum Thema Meinungsfreiheit, wenn jemand stur die Meinung vertritt, dass man grundsätzlich bei Rot über die Fußgängerampel laufen sollte, dann lädt man ihn nicht zu Podiumsdiskussionen ein und lässt ihn schon gar keine Vorträge an Schulen halten, sondern man fordert ihn auf, die Klappe zu halten oder ruft irgendwann die grüne Minna.

    Antworten

    1. userpic
      Jacob Michailsen

      Wo sagt er, dass er anhand von Internet-Bildern darauf kommt, dass min. 90 % der Zuwanderer junge Männer wären? Er verweißt lediglich auf Internet-Bilder, sagt aber nirgends, dass dies die Grundlage für diese Tatsache wären.
      Zitat: "wer nüchterne Fakten benennt, z. B. die Tatsache, dass mindestens 90 % aller Zuwanderer junge Männer aus arabisch/afrikanischen Ländern sind (s. Internet-Bilder), wird in eine „rechtsradikale Ecke“ gestellt."
      Es bedarf schon einer gehörigen Unterstellung um zu behaupten, er hätte diese Tatsache für sich selber anhand von Internet-Bildern ermittelt.

      Ihr Reaktion zeigt aber schön, wie recht er damit hat!
      Es ist nun mal Tatsache, dass 90 % der Asylsuchenden junge Männer zwischen 17 und 35 Jahren sind. Dies ergibt sich aus den Statistiken der Einwanderung.
      Das liegt allerdings nicht an den von Ihnen behaupteten Gründen, sondern daran, dass z.B. aus Syrien die meisten nicht vor dem Krieg fliehen, sondern dafor von Assad zum Militärdienst eingezogen zu werden. Ein flächendeckender Krieg findet in Syrien nicht statt!
      Vielleicht wollte er auch nur auf die Bilder im Internet hinweisen, da die Bilder in den Mainstream Medien eine absolut verzerrte Sichtweise zur Manipulation der einheimischen Bevölkerung zeigen. Jedes Mal wenn die Mainstream Presse von Flüchtlingen berichtet, werden ausschließlich Bilder von Frauen und kleinen Kindern gezeigt, obwohl die weniger als 10 % der Flüchtlinge darstellen. Zusätzlich wird versucht uns einzureden der US/Russische Stellvertreterkrieg in Syrien würde in ganz Syrien stattfinden und die den IS in nichts nachstehenden islamischen Rebellen der Al Nusra Front wären die Guten in Syrien...

      Bzgl. konsequenter Abaschiebung von nicht asylberechtigten gebe ich ihnen Recht. Zusätzlich sollten kriminelle und integrationsunwillige konsequent abgeschoben werden. Egal ob asylberechtigt oder nicht. Damit habe diese m.M.n. das Recht auf Asyl verwirkt!
      Der Familiennachzug soll mal schön ausgesetzt bleiben. Anhand der extrem Zahl an Migranten und den weiterhin zu erwartenden Migrationswellen, kann es nicht sein, dass wir dann auch noch den Familenanhang nachkommen lassen.
      Die bescheuertste Begründung für den Familiennachzug, die ich bis jetzt gehört habe ist, ein Ausgleich von männlichen und weiblichen Flüchtlingen zu schaffen!

      Jetzt können sich mich aber auch gerne in die rechte Ecke schieben.
      Dualismus ist ja so viel einfacher als sich mal objektiv und realistisch mit der Thematik zu befassen und so viel einfacher!

      Zum Thema Meinungsfreiheit zeigen Sie eine noch größere Ignoranz als zum Flüchtlingsthema!
      Um bei ihrem Beispiel zu bleiben, was ist den, wenn er empirisch beweißen könnte, dass prozentual weniger Menschen bei einer Rotüberquerung verletzt werden als bei eine Grünüberquerung?
      Das könnte ja z.B. dadurch bedingt sein, dass Menschen, die bei Rot über die Straße gehen, selber gucken ob es sicher ist. Die bei Grün aber sich drauf verlassen, dass es sicher ist und nicht damit rechnen, dass ein Autofahrer noch schnell bei Rot rüber wollte.

      Aber da man Ihnen scheinbar fest indoktriniert hat, dass es bei Grün sicher ist, lassen Sie keine andere Meinung zu und wollen von Beweisen nichts wissen.
      Das ist genau das ignorante Verhalten der Genderisten!
      Diesen wird in unseriösen und unwissenschaftlichen Gender Studies ein unrealistisches Weltbild indoktriniert und von wissenschaftlichen Beweisen wollen, diese dann nichts mehr wissen. Denn sie haben ja in ihrem Gender Studies Kurs gelernt, dass die Menschheit aus 50 Geschlechten anstatt aus 2 besteht... oO

      Solche Menschen wie Sie regen mich auf!
      Sie bilden sich ihre MEINUNG aufgrund von unbewiesenen Aussagen, die in ihr persönliches Weltbild passen (Rosinenpicken) und ignorieren dann jeden Beweis und verachten die Menschen, die sie wissenschaftlich aufklären wollen.

      Antworten

      1. userpic
        Norbert Schönecker

        S.g. Herr Michailsen!

        Der Wert "90%" ist sicher falsch.
        Alle Daten, die ich aus seriösen Internetquellen gelesen habe, beziffern den Männeranteil für Flüchtlinge und Migranten aus dem arabisch/afrikanischen Raum mit höchstens 80%. Je nach Art der Zählung (nach Zeitraum, Rechtsstatus etc.) liegt er zwischen 60% und 80%.

        Anmerkung: Ich habe Quellen für die Situation in Deutschland und Österreich gesucht. Über die Verhältnisse in der Türkei habe ich nichts gefunden.

        Ebenso falsch ist die Illusion, die durch das Zeigen von Bildern hervorgerufen wird, die vorwiegend Mütter mit Kleinkindern darstellen. In diesem Punkt haben Sie recht. Dadurch wird aber der Wert "90%" auch nicht richtig.

        Falls Sie eine Quelle haben, die belegt, dass tatsächlich "mindestens 90 % aller Zuwanderer junge Männer aus arabisch/afrikanischen Ländern sind", dann bitte ich um eine Quellenangabe.
        Selbst wenn nur belegt würde, dass 90 % aller Zuwanderer aus arabisch/afrikanischen Ländern junge Männer sind (was wahrscheinlich gemeint war), würde mich das überraschen.

        Wer auf objektive Tatsachen wert legt, muss auch bei Prozentangaben genau sein.

        1. userpic
          Gerhard Wagner

          An "Diskussionen" mit Leuten, die "Fakten" erfinden habe ich kein Interesse. Bitte melden Sie sich erst wieder, wenn Sie den Unterschied zwischen echten Fakten und (haltlosen) Behauptungen gelernt haben. Ansonsten wünsche ich ihnen viel Spaß dabei, bei Rot über die Straße zu gehen.

      2. userpic
        Bruno Kaufmann

        Bitte keine weitere Artikel von und mit Hr. Kutschera: ich empfinde seine Positionen mindestens ebenso ideologisch eingefärbt, wie die Positionen von Leuten, die er vielleicht sogar zurecht kritisiert.

        Antworten

        Neuer Kommentar

        (Mögliche Formatierungen**dies** für fett; _dies_ für kursiv und [dies](http://de.richarddawkins.net) für einen Link)

        Ich möchte bei Antworten zu meinen Kommentaren benachrichtigt werden.

        * Eingabe erforderlich