Deutsche Schulverweigerer: Oberster US-Gerichtshof lehnt Asylantrag endgültig ab

Der Oberste Gerichtshof in Washington hat entschieden: Familie Romeike erhält in den USA kein Asyl. Die streng religiösen Eltern waren geflüchtet, weil sie ihre fünf Kinder zu Hause unterrichten wollen - nun müssen sie wohl wieder mit deutschen Behörden verhandeln.

 Deutsche Schulverweigerer: Oberster US-Gerichtshof lehnt Asylantrag endgültig ab

Erneute Niederlage für die streng religiöse Familie Romeike: Der Oberste Gerichtshof in Washington hat am Montag ihren Einspruch gegen einen bereits abgelehnten Asylantrag zurückgewiesen.

Seit Jahren schon wehrt sich die Familie gegen die deutsche Schulpflicht. Als bibeltreue Christen wollen sie ihre fünf Kinder zu Hause unterrichten, weil sie das in Deutschland nicht dürfen, wanderten sie in die USA aus und beantragten Asyl.

Anfang 2010 hatte ein amerikanisches Gericht dem Antrag zunächst stattgegeben. Zwei Jahre später nahm das Board of Immigration Appeals (BIA) diesen Beschluss zurück. Diese Entscheidung hatte ein Gericht im Mai 2013 bestätigt, in dem Urteil hieß es, dass die amerikanische Verfassung kein Asyl für Antragsteller vorsehe, die in ihrer Heimat gegen "allgemein anwendbare Gesetze" verstoßen und deshalb ein Problem mit der Justiz haben.

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Kommentare

  1. userpic
    Cairsley

    Sie haben die transatlantische Reise ungefähr ein Jahrhundert zu spät gemacht. Aber wovon suchten sie Asyl? Von der Wirklichkeit?

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