Frontalangriff auf die wissenschaftliche Methode

Spekulative Theorien bedürfen laut einigen Forschern keiner experimentellen Überprüfung, um als wissenschaftlich zu gelten. Dieser Ansatz untergräbt die Wissenschaft, kritisieren George Ellis und Joe Silk.

Frontalangriff auf die wissenschaftliche Methode

Im vergangenen Jahr nahm eine Debatte in der Physik eine beunruhigende Wende: Nicht alle fundamentalen Theorien lassen sich anhand von Beobachtungen überprüfen und so fordern einige Wissenschaftler, das Vorgehen in der theoretischen Physik anzupassen. Sei eine Theorie nur ausreichend elegant und aussagekräftig, so ihr Appell, müsse diese nicht experimentell überprüft werden – das bricht mit jahrhundertealter philosophischer Tradition, nach der wissenschaftliche Erkenntnis sich erst durch empirische Befunde bewähren muss. Wir kritisieren den neuen Ansatz scharf, denn wie der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper bereits feststellte: Jede wissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein.

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