Gott bestrafte und beschützte

Die Begeisterung zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde auch durch die Kirche genährt. Wie österreichische Bischöfe aus der Bibel zitierten, um den Krieg zu rechtfertigen, zeigt die Grazer Forscherin Edith Petschnigg: Gott wollte demzufolge "sein Volk" durch den Krieg einerseits bestrafen, es andererseits auch vor Kämpfen schützen.

Gott bestrafte und beschützte

Einen Tag nach der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 hat der steirische Fürstbischof Leopold Schuster seinen ersten Hirtenbrief der Kriegszeit verfasst. Er stand von 1893 bis 1927 der Diözese Seckau vor, seine Hirtenbriefe mussten in den Pfarren verlesen und im kirchlichen Verordnungsblatt publiziert werden.

Dort hat sie auch die katholische Theologin Edith Petschnigg von der Universität Graz gefunden, die all seine während des Ersten Weltkriegs verfassten Briefe analysiert hat. Beispielhaft für die katholische Kirche hat Schuster Texte und Figuren der Hebräischen Bibel aufgegriffen, weil vor allem sie kriegsrelevante Beispiele enthält.

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