Physikpreis für unendliche Weiten an Speicherplatz

Ohne Forscher wie Stuart Parkin gäbe es noch immer lediglich kleine Festplatten, kaum Rechenzentren, Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke. Jetzt bekommt er eine Art Nobelpreis für Technologie.

Physikpreis für unendliche Weiten an Speicherplatz

Stuart Parkin ist den allermeisten Computernutzern unbekannt. Dabei gäbe es ohne Forscher wie ihn noch immer nur kleine Festplatten. Das Speichern von großen Datenmengen wäre nicht möglich – von Rechenzentren, Cloud-Diensten oder sozialen Netzwerken ganz zu schweigen. Sie alle müssen Unmengen Daten speichern können, sonst würden sie nicht funktionieren.

Dank der Forschung von Stuart Parkin konnte die Speicherkapazität magnetischer Festplatten um ein Tausendfaches erhöht werden, meint die Technikakademie Finnlands (TAF). Sie verleiht ihm deshalb den mit einer Million Euro dotierten Millennium-Technologiepreis 2014. Der Preis gilt als eine Art Nobelpreis für Technologie und ist sogar um etwa 100.000 Euro höher dotiert als dieser. Der in Deutschland forschende Physiker Stuart Parkin (58) ist unter anderem Direktor des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik in Halle (Sachsen-Anhalt).

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