Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.
Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.
Diese Woche über quietschender Turnschuhe, Nanomagneten und einen Winzling im Federkleid
Die Physik quietschender Turnschuhe
Warum quietschen Turnschuhe auf dem Hallenboden? Ausgehend von dieser Frage haben Forschende umfangreiche Experimente durchgeführt und am Ende nicht nur die Titelmelodie von Star Wars mit quietschenden Gummiblöcken nachgespielt, sondern auch neue Erkenntnisse für Materialwissenschaft und Erdbebenforschung gesammelt. Demnach hängt das Quietschgeräusch der Schuhe unter anderem von der Dicke und Struktur ihrer Sohle ab – und lässt sich durch Variation dieser Faktoren gezielt beeinflussen.
Nanomagnete mit besonderem Dreh
Forschende des HZDR haben in Zusammenarbeit mit Partnern von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim und dem Institut für Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften eine Methode entwickelt, mit der sich besonders effiziente magnetische Nanomaterialien in einem vergleichsweise einfachen Verfahren und auf Basis günstiger Ausgangsmaterialien fertigen lassen. Mit Hilfe eines hochfokussierten Ionenstrahls prägen sie den Materialien magnetische Nanostreifen aus winzigen, senkrecht stehenden Nanomagneten auf. Wie die Forschenden berichten, verleiht diese Geometrie dem Material eine hohe Empfindlichkeit gegenüber äußeren Magnetfeldern und Strompulsen.
Nostalgie fördert Dankbarkeit
In der Vergangenheit zu schwelgen, tut vielen Menschen gut. Diese Einsicht könnte wichtig für die Psychotherapie sein.
Neandertaler-Männer schliefen mit Menschen-Frauen
Genanalysen zeigen, dass Neandertaler und Mensch vor allem in einer Konstellation Sex hatten. Forscher stellen die These auf, dass die andere Art so mit der Zeit zu einem Teil von uns wurde.
„Jede Dezibel-Reduktion bedeutet weniger Stress für Gefäße, weniger Entzündungen im Blut“
Hupen, Bremsen, Motorengeräusche: Was nachts stört, wirkt schneller auf Herz und Gefäße als bislang angenommen – schon nach einer Nacht zeigen sich nachweisliche Veränderungen im Körper.
Röntgenstrahlen und Gen-Analysen enthüllen Verborgenes in Klimt-Gemälden
Kunstwerke werden heute geröntgt, bestrahlt und genetisch untersucht. So wird sichtbar, was Farbe, Papier oder Leinwand oft seit Jahrhunderten verbergen
Verstummt und vergessen
7.000 Sprachen gibt es weltweit. Noch. Über die Hälfte sind vom Aussterben bedroht. Warum das so ist – und was mit ihnen verloren geht.
Winzling im Federkleid: Dieser Dinosaurier fraß vor allem Ameisen
Gäbe es ihn noch, wäre er vielleicht als Haustier beliebt: Aus argentinischem Boden haben Forscher das Skelett eines vogelartigen Wuscheldinos ausgegraben, der womöglich ziemlich niedlich aussah
Supergenaues Bild aus Zentrum der Milchstraße
Aus einem riesigen Datensatz, eingefangen vom Telekop ALMA, haben Forschende der Europäischen Südsternwarte das bisher detailreichste Bild vom Zentrum der Milchstraße angefertigt. Es könnte wichtige Erkenntnisse zur Entstehung des Universums liefern.
Licht statt Funkwellen: Laserlicht soll den Datenstau im Weltraum beheben
Dem Satelliteninternet droht die Überlastung, bevor es richtig Fuss gefasst hat. Ein optischer Link zur Erde könnte Abhilfe schaffen – wären da nicht die Wolken.
Kommentare
Neuer Kommentar