Science Highlights der Woche (1. November 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (1. November 2026)

Foto: Pixabay.com / geralt

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über maßgeschneiderte Molekül-Qubits, einen Zombie-Fuß und das Ägyptisch-Blau.

Mindestens so schwer wie der Jupiter: Kurioser "Exosatellit" entdeckt
Astronomen haben den ungewöhnlichen Begleiter eines Braunen Zwergs gefunden, der die bisherigen Kategorien infrage stellt. Braucht die Astronomie eine neue Himmelskörper-Einteilung?

Jahrtausende alter Farbstoff wird zum Medizinhelfer
Das berühmte Blaupigment der alten Ägypter ist nicht nur farbintensiv und haltbar – es lässt sich auch für die Medizin nutzen. Denn das Ägyptisch-Blau fluoresziert, wenn man es mit Nahinfrarotlicht bestrahlt. Forschende haben nun erstmals eine 2D-Nanovariante dieses Pigments hergestellt, die sich als Fluoreszenz-Kontrastmittel eignet. In Tests konnten sie damit feinste Blutgefäße im Gehirn einer Maus oder einzelne Immunzellen zum Leuchten bringen.

Maßgeschneiderte Molekül-Qubits fürs Quanteninternet
Ein neuartiges Qubit speichert Quanteninformation über Rekordzeiten hinweg und sendet stabile Lichtsignale aus. Das Besondere ist, dass es gezielt für diesen Zweck entwickelt wurde.

Dino-Fossil aus Südengland gehört zu bisher unbekannter Gattung
Ein Forscherteam des Natural History Museum in London hat einen neuen Dinosaurier beschrieben. Wie der junge Paludohadros proudlovii starb, ist unklar. Er hatte jedoch einen gefährlichen Nachbarn.

Schneeball-Erde hat wiederholte Eisvorstöße und Rückzüge durchlaufen
Die Marinoan-Eiszeit zählt zu den extremsten Kältephasen der Erdgeschichte. Neue Gesteinsanalysen aus Südchina deuten nun auf mindestens zwei Vorstöße der Gletscher hin, zwischen denen sich das Eis wieder zurückzog. Weil entsprechende Ablagerungen sowohl in ehemaligen Flachwassergebieten als auch in tieferen Meeresregionen vorkommen, könnten diese Veränderungen weite Teile des damaligen Beckens erfasst haben.

Warum das japanische Kaiserhaus nach 126 Generationen zum Aussterben verurteilt war
Nach zwei Jahrtausenden lasteten alle Hoffnungen der Dynastie auf einem 20-Jährigen, dem „Libellen-Prinzen“. Wie konnte es so weit kommen? Über ein Phänomen der Statistik, das Y-Chromosom des Urkaisers und ein folgenschweres Gesetz von 1947.

200 Staaten einigen sich auf Beschlüsse zum Artenschutz
Bei der UN-Konferenz COP17 stritten die Länder darüber, wie sich der rasante Verlust der Artenvielfalt aufhalten lässt. Es ging auch darum, wer Naturschutz bezahlen soll.

Für Besiedlung war Wasser wichtig, Gestein ebenso
Die Al-Rub al-Chali auf der Arabischen Halbinsel ist die größte Sandwüste der Erde. Heute fast menschenleer war sie vor über 100.000 Jahren immer wieder besiedelt. Wasser war damals ein wichtiger Grund, sich niederzulassen – laut einer neuen Studie aber auch Gestein.

Ein Jahr Mars: Freiwillige beenden extremes NASA-Experiment
Vier Menschen simulierten das Leben auf dem roten Planeten. Zwölf Monate lang durften sie das Simulationsgelände nicht verlassen, es war bereits die zweite Mission dieser Art

Ein Zombie-Fuß gegen Stachelrochenstiche
El Niño erwärmt Kaliforniens Küstengewässer und lockt mehr Stachelrochen an die Strände. Mit einem Kunstfuß untersuchen Forschende, wie die Tiere auf Berührungen reagieren. Sie wollen herausfinden, wie Badegäste und Surfer sich besser vor schmerzhaften Stichen schützen können.

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