Science Highlights der Woche (10. Mai 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (10. Mai 2026)

Foto: Pixabay.com / Monsterkoi

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über eine rätselhafte Schwäche des Erdmagnetfelds, David Attenborough und selbstlose Urmenschen

Wie der größte Krater des Mondes entstand
Das gut 2000 Kilometer große Südpol-Aitken-Becken zeugt von einem gewaltigen Einschlag in der Frühzeit des Mondes. Wie es entstand, haben Planetenforscher nun mithilfe einer Simulation rekonstruiert. Demnach war der Impaktor rund 260 Kilometer groß, kam aus der Region des Mars und traf den Mond in flachem Winkel aus südlicher Richtung. Die neuen Daten zeigen zudem, ob die geplante Landezone der Artemis-Mondmission mehr über den Einschlag und seine Folgen verraten könnte.

Regengeplätscher lässt Reis schneller sprießen
Reiskörner können das Geprassel von Regen wahrnehmen – und reagieren darauf mit schnellerem Auskeimen. Dabei helfen ihnen Strukturen, die auch ihre Wachstumsrichtung mitbestimmen.

Mikroplastik in der Luft erwärmt die Atmosphäre
Winzige Plastikteilchen beeinflussen das Klima womöglich stärker als bislang angenommen. Insbesondere farbige Partikel spielen dabei offenbar eine wichtige Rolle.

Der Mythos vom selbstlosen Urmenschen
Entsteht Gleichheit durch Fairness – oder durch Druck von außen? Forscher haben das Zusammenleben einer Jäger-und-Sammler-Gesellschaft untersucht. Ihre Ergebnisse stellen eine weitverbreitete Annahme infrage.

Rätselhafte Schwäche des Erdmagnetfelds dürfte regelmäßig wiederkehren
Die sogenannte Südatlantische Anomalie schwächelte zuletzt besonders stark. Das dürfte ein periodisches Phänomen sein – allerdings mit wechselnden Orten

Es grünt!
Bunte Vögel an Rhein und Neckar: In Deutschland sind längst drei Papageienarten heimisch geworden. Eine Übersicht in Grafiken

Tiefsee-Spektakel: Auf der Spur der größten Tierwanderung der Welt
Jede Nacht steigen Bewohner der Tiefsee empor, suchen nach Nahrung und tauchen wieder ab. Dabei nehmen sie Kohlenstoff mit zum Meeresboden. Zwei Expeditionen gehen dem Phänomen auf den Grund

Moderne Hexerei: Wie eine okkulte Religion die Welt eroberte
Ein britischer Beamter, ein geheimer Hexenzirkel und die Wiederbelebung vorchristlicher Rituale: In den 1940er-Jahren formt Gerald Gardner aus okkulten Einflüssen die Wicca-Religion.

Attenboroughs „außergewöhnliches“ Leben
Nicht viele Menschen werden 100 Jahre alt. Und wohl die allerwenigsten von ihnen können auf ein Leben zurückblicken, wie David Attenborough eines hatte. Der britische Tierfilmer, Naturforscher und Schriftsteller selbst spricht von einem „äußerst außergewöhnlichen“ Leben, bei dem er das Glück gehabt habe, die wildesten Orte des Planeten zu erforschen. Doch die Welt habe sich in diesen 100 Jahren stark verändert – und so wurde Attenborough zu ihrer mahnenden Stimme.

Gesundbrunnen Ehe: Verheiratete leben länger
Eine Studie belegt erneut: Wer in festen Händen lebt, hat ein geringeres Risiko für schwere Krankheiten wie Krebs. Das ist kein statistischer Zufallsbefund, sondern hat plausible Gründe. Die Kolumne «Hauptsache, gesund».

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