Science Highlights der Woche (11. Oktober 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (11. Oktober 2026)

Foto: Pixabay.com / TheDigitalArtist

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über die Nobelpreise 2026, Strom aus menschlichen Zellen und schweres Methanol im Weltall

Elektronik gewinnt Strom aus menschlichen Zellen
Menschliche Herzzellen verwachsen mit einer elektronischen Schaltung. Bewegt sich das Gewebe, erzeugt die Schaltung Energie. Die Technik könnte eines Tages Batterien in Implantaten ersetzen.

Nobelpreise 2026: Alle Preisträger:innen – von der Gehirnforschung bis zum Völkerrecht
Unter den bisher acht Ausgezeichneten sind sechs Männer und zwei Frauen. Erstmals hat mit Ellen Moons eine Frau die Nobelpreise für Physik, Chemie und Wirtschaft bekannt gegeben.

Mentale Buchführung: Das Gehirn bewertet Geld nicht immer gleich
Ob fünf Euro Ersparnis attraktiv erscheinen, hängt oft auch vom ursprünglichen Kaufpreis ab. Eine internationale Untersuchung mit 5.589 Erwachsenen zeigt nun, dass sich solche Denkgewohnheiten in sehr unterschiedlichen Ländern finden. Die Effekte erwiesen sich als beständig, fielen aber schwächer aus als in früheren Untersuchungen.

Forscher lösen Rätsel um 1800 Kilometer lange Wasserwolken auf dem Mars
Auf dem Mars beobachten Forscher seit Jahrzehnten jeden Morgen im Frühjahr und Sommer die Bildung einer 1800 Kilometer langen Wolke aus Wasserdampf. Die Erklärung liefert nun ein exotisches physikalisches Phänomen.

194 Jahre alt und genetisch fit wie ein Jungtier
Forscher rätseln, wie die Riesenschildkröte Jonathan zum ältesten Landtier der Welt werden konnte. Ein Team entlockte ihm nun genetische Geheimnisse – und hofft, damit eines Tages Menschen länger leben lassen zu können.

Sind Katzen der Schlüssel zu einer glücklicheren Bevölkerung?
Daten aus 93 Ländern zeigen einen Zusammenhang zwischen Katzendichte und nationalem Glück. Ob die Tiere dahinterstehen oder der Wohlstand, lässt sich daraus jedoch nicht eindeutig schließen

250 Millionen Jahre alter Säugetier-Vorfahr in versteinertem Ei entdeckt
Vor rund 250 Millionen Jahren trotzte ein urtümliches Wesen dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte. Nun verrät ein winziges Fossil, wie sich Lystrosaurier entwickelten

Erste Atomkernuhr der Welt läuft in Wien
Wiener Quantenmechaniker feiern an der TU Wien einen Durchbruch in der Uhrenforschung: Die in Wien konstruierte Atomkernuhr hat erstmals über 24 Stunden lang die Zeit gemessen. Ein vielversprechender Entwicklungsschritt für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren.

Welche Rolle spielten Hunde bei den alten Maya? Neue Funde geben Aufschluss
Die Maya handelten mit Hunden über Hunderte Kilometer hinweg. Neue archäologische Analysen zeigen, welche Bedeutung die Tiere für die alte Zivilisation hatten – als Statussymbole, Begleiter, Nahrung und Opfertiere.

Erster Nachweis von schwerem Methanol im Weltall
Kosmische Chemie: Astronomen haben um einen Protostern erstmals Methanol-Moleküle entdeckt, bei denen alle Wasserstoffatome durch das schwerere Isotop Deuterium ersetzt sind. Es ist der erste Nachweis eines vollständig deuterierten Alkohols im Weltall. Der Fund liefert wertvolle Informationen darüber, wie komplexere organische Moleküle und chemische Lebensbausteine im All entstehen und in Planetensysteme gelangen.

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