Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.
Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.
Diese Woche über Saturns Magnetfeld, einen Bürgerkrieg unter Schimpansen und das Geheimnis des langen Lebens
Neu entdeckte Mikrobe gibt Einblicke in die Anfänge des Lebens
Die ersten Zellen mit Zellkern entstanden wahrscheinlich aus einer Symbiose von Archaeen und Bakterien. In mikrobiellen Gemeinschaften in Australien haben Forschende nun ein zuvor unbekanntes Archaeon entdeckt, das in engem Austausch mit einem Bakterium lebt. Die Interaktionen eröffnen neue Einblicke, wie die Grundlagen des komplexen Lebens vor mehr als zwei Milliarden Jahren entstanden sein könnten.
Saturns Magnetfeld ist verschoben
Ausgebeult: Das Magnetfeld des Saturn ist kein symmetrischer Dipol wie bei unserer Erde, sondern deutlich verformt, wie neue Analysen enthüllen. Demnach sind beide Kopfregionen des Saturn-Magnetfelds auf eine Seite des Planeten verschoben. Dadurch ist seine Magnetosphäre einseitig ausgebeult und asymmetrisch. Ursache dieser Asymmetrie ist die schnelle Rotation des Ringplaneten und das von seinen Monden einströmende Plasma, wie Forschende berichten.
Wie umgestülpte Moleküle die Medizin verändern sollen
Manche Moleküle kann man umstülpen wie eine Socke. Bisher ist noch nicht ganz klar, was man mit dieser Eigenschaft anfangen kann, aber Fachleute hoffen schon auf ganz neue Ansätze für Medizin und Technik.
Wie ein Bürgerkrieg unter Schimpansen ausbrach
Über mehrere Jahre führten Schimpansen in Uganda gegeneinander Krieg. Forscher haben die Entwicklung des Konflikts detailliert nachgezeichnet. Sie leiten daraus auch eine Lehre für den Menschen ab.
„Rettungsboot im Universum“ – Astronauten richten Appell an die Menschheit
Aus dem All zurück auf die Erde – und mit einer eindringlichen Botschaft: Die Crew von „Artemis 2“ wirbt nach ihrer historischen Mission für mehr Zusammenhalt. Der Blick aus dem All habe gezeigt, wie verletzlich und verbunden der Planet sei.
Physikrevolution vorerst abgesagt
Vor vier Jahren haben Messungen an einem US-Teilchenbeschleuniger für Aufregung gesorgt: Das W-Boson, ein wichtiges Elementarteilchen, sei schwerer gewesen, als die Theorie erlaubt. Neue Messungen beruhigen nun: Das W-Boson passe doch zum Standardmodell – eine Revolution der Physik sei vorerst abgesagt.
Künstliches Licht auf der Erde nimmt zu
Eine Studie zeigt, dass es nachts immer heller wird auf der Erde. In Asien nimmt die künstliche Beleuchtung besonders stark zu, in Teilen Europas geht sie dagegen zurück.
Einige Māori-Gruppen auf der Nordinsel ernährten sich praktisch rein pflanzlich
Eine Isotopenstudie an 250 Jahre alten Skeletten aus der Waikato-Region zeigt: Auf dem Speiseplan mancher Māori-Gemeinschaften Neuseelands stand fast nur Gemüse und Obst
Steckt im Nacktmull das Geheimnis des langen Lebens?
Das faltige Nagetier scheint kaum zu altern und wirkt nahezu immun gegen Krebs, Herzerkrankungen und geistigen Verfall. Die große Frage: Lassen sich seine erstaunlichen Eigenschaften auf den Menschen übertragen?
Polarforscher entdecken eine bislang unbekannte Insel
Keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte? Von wegen: Der Eisbrecher „Polarstern“ hat eine bisher unkartierte Insel in der Antarktis entdeckt und vermessen. Fehlt nur noch ein Name.
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