Science Highlights der Woche (20. September 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (20. September 2026)

Foto: Pixabay.com / Vilkasss

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über ein Fragment der „Odyssee“, einen Booster fürs Gehirn und eine stellare Kinderstube

Quantenverschränkung: „Spukhafte Fernwirkung“ im Teilchenbeschleuniger LHC

Das Phänomen der Quantenverschränkung ist weniger fragil als gedacht: Selbst beim Zerfall von Higgs-Bosonen im stärksten Teilchenbeschleuniger der Welt entstehen quantenphysikalisch miteinander verschränkte Teilchen, wie Physiker entdeckt haben. Mithilfe des ATLAS-Experiments am Large Hadron Collider (LHC) haben sie erstmals eine Verschränkung bei massereichen, kurzlebigen Z-Bosonen nachgewiesen. Das wirft ein neues Licht auf die Allgegenwart dieses Quantenphänomens.

Blick in eine stellare Kinderstube mit Beinahe-Sternen
Mit der Nahinfrarotkamera NIRCam an Bord des James-Webb-Weltraumteleskops gelang eine neue Aufnahme einer Sternentstehungsregion im Sternbild Perseus. Sie zeigt den offenen Sternhaufen IC 348 und den Reflexionsnebel NGC 1333, die etwa 1000 Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Neben jungen Sternen wurden auch winzige Braune Zwerge entdeckt.

Radardaten sprechen für früheren Ozean auf dem Mars
Unter der staubigen Marsoberfläche liegen Strukturen, die an vergrabene Strandablagerungen auf der Erde erinnern. Radardaten des chinesischen Rovers Zhurong zeigen über mehr als 1,3 Kilometer gleichgerichtete Schrägschichten. Ihre Geometrie und Materialeigenschaften sprechen für eine ehemalige Küste an einem großen, länger bestehenden Gewässer.

Neue Katzenart in Bolivien entdeckt
Erstmals seit mehr als 100 Jahren haben Forschende eine neue Katzenart identifiziert. Die Tilcayo-Katze lebt in den Nebelwäldern Boliviens und ist nur 46 Zentimeter groß.

Von wegen kaltblütige Echse: Der T. rex war Warmblüter
Forschende haben an Zähnen eines Museums-Dinos gekratzt und wissen nun: Der T. rex hatte eine Körpertemperatur, die gar nicht so weit von unserer entfernt war.

Unterirdische Atomtests lösen noch Jahre später Erdbeben aus
Um ein nordkoreanisches Testgelände für Nuklearwaffen bebte fast 1400-mal die Erde, zeigt eine Studie. Die Erschütterungen nahmen nach dem Ende der Tests nicht wie erwartet ab, sondern zu.

Zahl der Aborigines höher als bisher gedacht
Die indigene Bevölkerung Australiens war vor der europäischen Kolonisierung offenbar deutlich größer als bisher angenommen: Eine neue Studie geht von über 2,2 Millionen Aborigines und Torres-Strait-Insulanern aus. Frühere Schätzungen zählten lediglich 250.000 bis zu einer Million Menschen.

Booster fürs Gehirn: Lesen fördert mentale Stabilität und Empathie
Regelmäßiges Schmökern macht klüger, stressfreier und schützt vor Demenz – in jedem Alter und egal was. Hauptsache, es macht Spaß

KI zeigt gravierende Schwächen beim Erkennen von Formen
Eine neue Studie zeigt, dass KI selbst die einfachsten Umrisse oft nicht erkennt – und Katzen mitunter als „Kreuzworträtsel“ deutet. Was das für die Entwicklung des autonomen Fahrens bedeutet.

Forscher findet 1700 Jahre altes Fragment der „Odyssee“ in niederländischer Bibliothek

Homers „Odyssee“ zählt zu den berühmtesten Werken des antiken Griechenlands. Ein Forscher machte nun eine Entdeckung zwischen zwei Buchseiten in einer niederländischen Bibliothek.

 

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