Science Highlights der Woche (22. März 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (22. März 2026)

Foto: Pixabay.com

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über Schokolade auf der Hüfte, den "Gral" der Quantengravitation und ein Trümmerfeld im galaktischen Hinterhof

Biosynthese von Chinin entschlüsselt
Der Chinarindenbaum enthält verschiedene medizinische wirksame Substanzen, darunter das Malariamittel Chinin. Nun haben Forschende herausgefunden, wie die Pflanze diese Inhaltstoffe produziert.

Ein Trümmerfeld im galaktischen Hinterhof
Chaotische Sternbewegungen und die ausgedehnte Form der Kleinen Magellanschen Wolke deuten auf einen gewaltigen und folgenreichen Zusammenstoß mit ihrer größeren Nachbarin hin – ein seltenes Beispiel dafür, wie sich die Transformation einer Galaxie nahezu in Echtzeit beobachten lässt.

Hirnzellen auf einem Chip können Ego-Shooter »Doom« spielen
Forscher haben menschlichen Nervenzellen in einer Art Petrischale das Computerspiel »Doom« beigebracht. Noch spielt das Minigehirn zwar wie ein Anfänger, aber es lernt ständig dazu.

Experiment widerlegt gut 300 Jahre altes Reibungsgesetz
Widerlegt: Dem gut 300 Jahre alten Reibungsgesetz zufolge nimmt der Reibungswiderstand proportional zum Andruck zu. Doch ein Experiment enthüllt nun: Für magnetische Materialien gilt diese empirische Regel nicht. Denn die Reibungskraft magnetischer Flächen steigt nicht stetig, sondern ist im mittleren Abstand am stärksten. Der Grund dafür sind konkurrierende Einflüsse lokaler und übergeordneter Magnetfelder, wie Forscher in „Nature Materials“ berichten.

Der "Gral" der Quantengravitation könnte bereits vor Jahrzehnten gefunden worden sein
Ein bisher vernachlässigter Ansatz namens Asymptotische Sicherheit erfährt neuen Aufwind bei der Suche nach der Theorie der Quantengravitation

"Computer? Ich will mir meine Mathematik nicht kaputt machen lassen"
Der Deutsche Gerd Faltings erhält den Abelpreis, quasi den Mathematik-Nobelpreis. Warum er am liebsten allein arbeitet und meint, dass KI uns am Ende wohl für doof hält

„Dieser geschmolzene Planet spiegelt die große Vielfalt der Welten wider“
35 Lichtjahre entfernt brodelt L 98-59 d. Ein Planet mit einem tiefen Ozean aus Lava, der noch fünf Milliarden Jahre nach seiner Entstehung glüht – und den Blick auf die Welt außerhalb unseres Sonnensystems verändert.

Erdplatten bewegten sich früher als gedacht
Eine aktuelle Analyse legt nahe, dass es schon vor rund 3,5 Milliarden Jahren eine Art Plattentektonik gab. Trotz der enormen Bedeutung der Plattentektonik für fast alle Aspekte des Erdsystems ist die Frage, wann die Plattentektonik begann, umstritten.

Warum manche essen können, was sie wollen – und andere die Schokolade sofort auf der Hüfte haben
Der Mediziner Tim Hollstein erforscht Stoffwechseltypen. Er hat eine gute Nachricht: Wer zu Übergewicht neigt, kann aktiv gegensteuern.

Hirnregion für Doppelmoral entdeckt: Können wir nichts für unseren Egoismus?
Ein Bereich im Gehirn gleicht unser Handeln mit unseren Wertvorstellungen ab – oder bei manchen eben nicht. Und doch können wir sie wohl nicht als Ausrede benutzen

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