Science Highlights der Woche (31. Mai 2026)

Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.

Science Highlights der Woche (31. Mai 2026)

Bild: Grok

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.

Diese Woche über die gewaltig unterschätzte Kuh, nicht rostendes Gold und perfekte Würfel

Mehr als die Hälfte der Ozeane noch unzureichend erforscht
Die Ozeane bilden das größte zusammenhängende Ökosystem der Welt. Doch von ihrer riesigen Artenvielfalt ist wahrscheinlich bislang nur ein kleiner Ausschnitt bekannt, wie eine Studie auf Basis von rund 48 Millionen Datensätzen zu mehr als 184.000 marinen Arten aufzeigt. Die Ergebnisse offenbaren, welche Einflussfaktoren die Muster der Biodiversität in den Weltmeeren prägen – und weisen zudem auf große Forschungslücken hin. Insbesondere zum Leben in der Tiefsee liegen bislang kaum Daten vor. Für einen wirksamen Schutz der Artengemeinschaften im Ozean ist demnach dringend weiteres Wissen erforderlich.

Warum Gold rosten müsste – und es trotzdem nicht tut
Hinter der Beständigkeit von Gold steckt ein Paradox. Eigentlich müsste es durch Sauerstoff angegriffen werden. Erst ein geometrischer Trick macht es zum edelsten aller Metalle.

Der Hals verrät, wie dieser Dinosaurier seine Beute jagte
Forscher haben im Süden Argentiniens eine neue Dinosaurierart entdeckt. Die Wirbel haben spezielle Strukturen, die Rückschlüsse auf die Lebensweise erlauben.

Chinesische Astronauten an Weltraumstation angekommen
China bereitet mit dem Raketenstart seine ehrgeizige Mondmission vor. Einer der drei Weltraumfahrer soll für eine Rekordzeit im All bleiben.

Der Mensch hat die Kuh gewaltig unterschätzt
Kühe pflegen Freundschaften und haben individuelle Persönlichkeiten. Zu den vielen bekannten Fähigkeiten der Wiederkäuer kommt jetzt eine weitere hinzu.

Wer ist schöner, Frauen oder Männer?
»Das schöne Geschlecht« gibt es offenbar tatsächlich. Das jedenfalls legen die Ergebnisse einer groß angelegten Studie unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik nahe.

Nasa will Pläne für bewohnbare Mondstation vorantreiben
Die US-Raumfahrtbehörde will auf dem Mond eine Station errichten, auf der Menschen dauerhaft leben können. Dazu sollen Rover und Drohnen dorthin gebracht werden.

Pflanzen „rufen“ Wespen zu Hilfe

Wenn Raupen an ihren Blättern knabbern, „rufen“ Bohnenpflanzen laut einer neuen Studie Wespen zu Hilfe. Die Pflanzen reagieren auf den Angriff, indem sie Duftstoffe produzieren, die die hungrigen Raubinsekten anlocken.

Eye-Tracking zeigt: Hunde staunen über regelwidriges Verhalten von Menschen
Eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersuchte, ob und wie Hunde darauf reagieren, wenn Menschen soziale Regeln brechen

Ein Quantenexperiment macht aus guten Würfeln perfekte Würfel
Forschern der ETH Zürich ist es zum ersten Mal gelungen, perfekte Zufallszahlen zu erzeugen. Ihr Erfolgsrezept: den Zufall verstärken.

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