Dies ist eine Zusammenstellung interessanter Nachrichten aus Wissenschaft, Medizin und Technik der letzten Woche.
Viel Vergnügen beim Lesen dieser Sammlung von interessanten Nachrichten.
Diese Woche über von Planet zu Planet reisende Mikroben, Kichererbsen in Mondstaub und die Gerüche der Vergangenheit
Schwerelos forschen: Start-up Yuri ermöglicht Experimente im Weltraum
Das Start-up im schwäbischen Meckenbeuren baut Mini-Labore für Grundlagenforschung im All. Die Gründerin verfolgt die Vision, sogar künstliche Organe herzustellen – dank 3D-Druck in der Schwerelosigkeit.
Wie viel Nanoplastik ist in unserer Atemluft?
Jeden Tag atmen wir eine Vielzahl winziger Plastikpartikel ein, doch das Mikro- und Nanoplastik in der Luft und seine Gesundheitsfolgen sind noch kaum erforscht. Ein Forschungsteam in Leipzig hat sich nun in Deutschland genauer angeschaut, wie stark die Atemluft mit solchen Partikeln in einer deutschen Großstadt belastet ist und welche gesundheitlichen Risiken damit verbunden sein könnten.
Reisten Mikroben von Planet zu Planet?
Mikrobielles Planeten-Hopping: Mikroben könnten auf Einschlagstrümmern von Planet zu Planet gelangen – und so das Leben im All ausgebreitet haben. Indizien dafür liefert ein Experiment, in dem ein strahlungs- und vakuumresistentes Bakterium selbst extreme Schocks wie bei einem Meteoriteneinschlag überstand. Wenn bei einem solchen Einschlag dann Trümmer ins All geschleudert werden, könnten Mikroben darauf von einem Himmelskörper zum nächsten reisen, wie Forschende berichten.
Halbes Möbiusband, doppelt so kompliziert
Was ist noch verrückter als ein Möbiusband? Ein halbes Möbiusband! Jetzt haben Forscher ein Molekül mit dieser unwahrscheinlichen Topologie hergestellt – sogar in zwei Varianten, die sich hin- und herschalten lassen.
Wenn Schaben sich mögen, fressen sie ihre Flügel
Forschende haben bei taiwanischen Holzschaben ein ungewöhnliches Paarungsritual beobachtet: Sie fressen gegenseitig ihre Flügel. Danach bleiben sie zusammen – und verteidigen sich gemeinsam gegen Fremde.
Forscher züchten erstmals Kichererbsen in Mondstaub
Ein Leben auf dem Mond scheint derzeit noch unmöglich. Doch Forscher untersuchen bereits, wie sich Astronauten dort ernähren könnten. Dafür ließen sie Kichererbsen in simuliertem Mondstaub wachsen.
Fäkalien, Schweiss, Verwesung – früher soll es überall gestunken haben. Jetzt rekonstruieren Archäologen die Gerüche der Vergangenheit
Manche Forscher identifizieren Geruchsquellen und ihre Belüftung anhand der Architektur bestimmter Orte. Andere fangen in antiken Gefässen Moleküle – und lassen Duftproben fürs Museum nachbauen.
Warum Katzen immer auf den Pfoten landen
Katzen sind „Stehaufmännchen“. Stürzen sie rücklings hinunter, fallen sie immer auf die Pfoten. Ihre besonders flexible Brustwirbelsäule ermöglicht es den Vierbeinern, Vorder- und Hinterkörper nacheinander zu drehen, sodass sie stets sicher aufkommen, zeigt eine kürzlich erschienene Studie.
Härteres Material als Diamant wohl endgültig bestätigt
Ein chinesisches Forschungsteam konnte einige hartnäckige Zweifel an der Existenz des Minerals Lonsdaleit ausräumen, das bei Meteoriteneinschlägen entsteht
Schimpansen mögen Glitzer
Wie unsere menschlichen Vorfahren sind auch Schimpansen von Kristallen fasziniert. Haben die Tiere einen Sinn für Schönheit?
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