"Die Freiheit in Deutschland ist die Hoffnung der Schwulen in Nigeria."

In Nigeria, wie in vielen Afrikanischen Ländern, werden homosexuelle Handlungen mit langen Gefängnisstrafen oder sogar mit dem Tod bestraft. Kirchen spielen eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung anti-homosexueller Stimmungen und Lynchjustiz.

"Die Freiheit in Deutschland ist die Hoffnung der Schwulen in Nigeria."

Während in Europa Religion nur eine geringe Rolle im Alltagsleben spielt, sind die Kirchen in Afrika einflussreich und boomen. Die Menschen gehen regelmäßig zur Messe und spenden Geld, wobei viele nicht ihr Seelenheil suchen, sondern eher einen wundersamen Reichtum über Nacht.

Auf einem Kontinent, auf dem frühere Fußballspieler oder Musikstars als zweite Karrierelaufbahn ihre eigene Kongregation gründen, zeigt dieses Überangebot den trivialen Aspekt des Glaubens und mag den Anfang seines Endes vorzeichnen. Man könnte sich fragen, was diese betrügerischen Pastoren und Megakirchen mit Spiritualität zu tun haben, und ob der Glaube vielleicht nicht mehr ist als ein Geschäft.

Davis Mac-Iyalla ist ein Nigerianischer Aktivist für die Rechte der Schwulen und ein Laienpriester, was schon wie ein Widerspruch in sich klingt. Er wurde getauft, sang im Chor und wurde zum Ordensträger der Anglikanischen Kirche ernannt. Dass er immer noch der Organisation angehört, die am meisten dafür verantwortlich ist, Individuen wie ihn zu Monstern zu stilisieren und homophobe Gewalt zu schüren, scheint, wie er selbst sagt, ein wenig widersprüchlich.

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