Ein Ausflug in die Sprachwelt der Islamverteidiger

Islam-Apologeten-Deutsch oder „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“

Ein Ausflug in die Sprachwelt der Islamverteidiger

Foto: pixabay.com

Insbesondere nach islamistisch motivierten Terroranschlägen werden in Fernsehsendungen oder Zeitungsinterviews Musliminnen und Muslime immer wieder mit dem Gewaltpotenzial des Islam konfrontiert. Häufig werden dabei vom Moderator respektive vom Interviewer Gewaltpassagen aus dem Koran zitiert und der muslimische Studiogast respektive Interviewpartner haben dann zum Ganzen Stellung zu nehmen. Ich persönlich habe Mühe mit solchen Konfrontationen, weil sie für mich Ausdruck einer Art von Sippenhaft darstellen. Aus meiner Sicht besteht nämlich kein besonderer Grund dafür, weshalb ein Muslim aufgrund solcher Taten persönlich herausgefordert werden und sich erklären müsste. Wenn ein muslimischer Studiogast sich über eine solche Frage angegriffen fühlt, bin ich auch auf seiner Seite, insbesondere dann, wenn er sich dahingehend äußert, dass solche Taten mit dem individuellen Islam, den er, seine Familie, seine Bekannten und Freunde praktizieren, nichts zu tun hätten. Wenn ein Muslim Gewalt ablehnt und dies auch im Zusammenhang mit dem Islam, den er offenbar anders erlebt, ist dies meines Erachtens völlig zulässig. Es wäre absurd und vor allem extrem kontraproduktiv von ihm zu erwarten, dass er aufgrund der Gewaltpassagen im Koran ebenfalls gewalttätig sein sollte, insbesondere wenn er es offenbar nicht ist.

Leider ist es jedoch so, dass die allermeisten Muslime, die in Interviews oder Talkshows mit solchen Fragen konfrontiert werden, nicht sich selbst respektive ihre individuelle Sicht des Islam verteidigen, sondern vielmehr den Islam selbst, den sie dann als den „wahren Islam“ bezeichnen und dabei Positionen einnehmen, die nicht haltbar sind. Genau in solchen Augenblicken verwandeln sich diese Muslime von bloßen Gläubigen zu Islamapologeten, d.h. zu Verteidigern des Islam, wobei sie immer wieder Dinge aussprechen, die sich in etwa wie folgt anhören:

„Sie verstehen das ganz falsch! Zum einen kann man den Koran nur auf Arabisch wirklich verstehen! Zum anderen reißen Sie den Koran völlig aus dem Zusammenhang! Im wahren Islam ist so etwas verboten! Im Koran heißt es nämlich „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Menschheit“. Der Islam ist eine Religion des Friedens!“

Damit keine Missverständnisse aufkommen, möchte ich mich an dieser Stelle wiederholen: Ich habe soeben nicht etwa ein real existierendes Zitat einer bestimmten Person wiedergegeben, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass genau diese Worte exakt in dieser Reihenfolge auch schon ausgesprochen wurden. Möglich ist dies durchaus. Das Zitat ist nämlich eine willkürliche Collage von Sätzen aus dem Vokabular der Islamapologeten, die ich schon unzählige Male gehört habe. Mich würde es jedenfalls erstaunen, wenn die Leser noch nie solche Sätze vernommen hätten. Im Nachfolgenden werde ich diese – so wie ich annehme – allseits bekannten apologetischen Floskeln Stück für Stück auseinandernehmen und kritisch interpretieren, wobei ich annehme, dass vieles, was der Leser dabei erfahren wird, ihm bisher in dieser Form unbekannt sein wird.

Sie verstehen das ganz falsch!

Oft stehen solche oder sehr ähnliche Sätze am Anfang eines jeden Arguments, wenn ein Islamapologet irgendwo auf der Welt seine Verteidigungsrede beginnt: „Sie verstehen das ganz falsch! Sie haben hier etwas missverstanden!“ Auf den ersten Blick sehen solche Sätze harmlos aus, aber meistens steht hier auch etwas zwischen den Zeilen, was in aller Regel nicht ausgesprochen wird. Der Angesprochene, der hier etwas angeblich ganz falsch versteht, ist nämlich in der Regel ein Nicht-Muslim, d.h. ein „Ungläubiger“ aus der Perspektive des gläubigen Muslims und zwar ein „Ungläubiger“, der es gewagt hat, den Islam in Frage zu stellen respektive einen koranischen Inhalt zu kritisieren. Diese Konstellation bedeutet für einen gläubigen Muslim von Vornherein, dass er seinen Glauben vor dem „Angriff“ eines „Ungläubigen“ verteidigen muss, womit der weitere Verlauf eines solchen Arguments vorbestimmt ist. Dass ein Muslim dabei angibt, der Gesprächspartner, der in kultureller Hinsicht meistens einen christlichen Hintergrund hat, habe etwas missverstanden oder den Islam gänzlich nicht verstanden, ergibt sich dabei aus den Lehren des Islam. Aus muslimischer Sicht sind die Christen nämlich die Irregehenden (Sure 1), weil sie an die Gottesssohneigenschaft Jesu und an die Dreifaltigkeit glauben. Damit erklärt ein Muslim gegenüber einem aus islamischer Sicht Irregehenden, dass dieser etwas falsch verstanden habe, was für den Muslim, der an diese Inhalte des Islam glaubt, nur logisch ist. Darüber hinaus verhält es sich aus muslimischer Perspektive so, dass ohnehin nur ein gläubiger Muslim, der sein Herz gegenüber dem Islam geöffnet habe, die Vollkommenheit und die Wahrheit hinter den Koranversen wirklich verstehen könne. Jemand, der kein Muslim ist und aus dieser Perspektive betrachtet die „Wahrheit des Islam respektive die Wahrheit im Islam“ nicht anerkennt, ist damit nicht in der Lage, den Koran zu verstehen.

Das sind also die Hintergründe, weshalb man immer wieder mit der Angabe konfrontiert wird, dass man diesen oder jenen Inhalt des Islam respektive des Korans falsch verstanden habe. Freilich wird mit dieser Angabe auch eine Position der Überlegenheit innerhalb des Gesprächs geschaffen, die sich ausgedeutscht wie folgt anhört: „ICH bin Muslim und verstehe den Islam und DU bist KEIN MUSLIM und daher verstehst du das Ganze völlig falsch!“

Nach dem Gesagten bedeutet dies, dass man jeweils seine Zweifel darüber haben kann, ob man tatsächlich etwas falsch verstanden hat oder nicht, weil sich hinter einer solchen Aussage meistens ganz bestimmte Motive verbergen.

Zum einen kann man den Koran nur auf Arabisch wirklich verstehen!

Die Behauptung, wonach der Koran nur auf Arabisch verstanden werden kann, ist natürlich Unsinn und dies aus mehreren Gründen. Weshalb diese falsche Angabe überhaupt existiert, ist auf den Koran selbst zurückzuführen, namentlich auf Sure 42:7:

„Und so haben Wir dir den Qur’an auf Arabisch offenbart, auf dass du die Mutter der Städte warnest und alle rings um sie, und (auf dass) du (sie) vor dem Tag der Versammlung warnest, über den kein Zweifel herrscht. Eine Gruppe wird im Paradies sein und eine Gruppe im flammenden Feuer.“

Aufgrund dieser Koranstelle wird im Islam die theologische Forderung begründet, wonach der Koran, der auf Arabisch „offenbart“ worden sei, auch auf Arabisch rezitiert werden sollte. Für Nicht-Muslime sollte insbesondere dieser Offenbarungsaspekt irrelevant sein, zumal sie, wenn sie keine Muslime sind, kaum von der Wahrheit von angeblichen Offenbarungen ausgehen dürften. Daher müssen sie zumindest diesem Text nicht den gleichen Respekt entgegenbringen wie die Muslime. Da aus nicht-muslimischer Perspektive der Koran nicht das unmittelbar vom Gott ausgesprochene Wort darstellt, kann und darf man sich die Frage stellen, ob es zutreffen kann, dass der Koran nur auf Arabisch wirklich verstanden werden kann. Als Nicht-Muslim ist man bei dieser Frage nämlich keinen Denkverboten ausgesetzt. Die Frage muss bei objektiver Betrachtung klar verneint werden. Mit den Mitteln der Sprache kann alles übersetzt oder erklärt werden. Wenn ein Begriff wörtlich nicht übersetzt werden kann, weil er kein sprachliches Gegenstück hat, wird der entsprechende Begriff beschrieben. Wenn man so will, kann man über den nicht übersetzbaren Begriff ganze Abhandlungen schreiben, damit er verständlich wird. Auch wenn es beispielsweise keine befriedigende deutsche Übersetzung für den portugiesischen Begriff „saudade“ gibt, kann man sich mit Hilfe der Sprache an diesen fremden Begriff annähern. Es gibt jedenfalls keinen Grund, weshalb dies beim Koran nicht möglich sein sollte.

Hinzu kommt, dass die Sprache des Korans auch von gläubigen Muslimen kaum oder nur schlecht beherrscht wird. Einerseits hat das damit zu tun, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime aus Menschen besteht, die das Arabische nicht als Muttersprache haben. Dazu kommt, dass das Arabisch im Koran weder der gesprochenen arabischen Umgangssprache noch der Hochsprache Arabiya entspricht, sondern eben Koranarabisch ist, das sich an vielen Stellen nur durch Interpretationen von Theologen erklären lässt. Ein Beispiel dafür ist etwa der Begriff chumur, der von Tabari mit Kopftuch übersetzt wird, womit die Pflicht zum Tragen des islamischen Kopftuchs begründet wird. Im Grunde genommen handelt es sich aber lediglich um eine Interpretation von Tabari! Der Begriff wird damit erst zum Kopftuch, wenn der Imam die sprachliche Meinung von Tabari, die ganz offensichtlich theologisch motiviert ist, übernimmt und dies den Gläubigen so erklärt.

Zusammengefasst kann mit dem Hinweis darauf, dass der Koran nur auf Arabisch verständlich sei, nicht wirklich argumentiert werden. Einerseits lässt sich alles übersetzen und erklären. Andererseits verstehen Muslime oft selbst nicht wirklich, was im Koran steht. Vielmehr verlassen sie sich auf Interpretationen von Begriffen, die theologisch motiviert sind und daher nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese ursprünglich in Tat und Wahrheit ganz etwas anderes aussagen wollten.

Zum anderen reißen Sie den Koran völlig aus dem Zusammenhang!

Diesen Vorwurf hört man von Islamapologeten sehr oft. Er ist zunächst einmal deshalb unsinnig, weil der Koran selbst keinem roten Faden folgt. Er lässt nicht so lesen wie ein gewöhnliches Buch, bei dem man sich hinsetzt, auf Seite 1 anfängt und bis zum Schluss durchliest. Der Aufbau des Korans ist nicht chronologisch. Ohne Berücksichtigung der Eröffnungssure al-Fatiha mit ihren 7 Versen, die eine zentrale Rolle im Islam hat, weil sie das islamische Hauptgebet beinhaltet und deshalb am Anfang des Korans steht, sind die Suren im Koran der Länge nach – also nicht chronologisch – aneinandergereiht, wobei die längste Sure die zweite Sure (al-Baqara; die Kuh) ist. Schon deshalb hat das Buch keinen roten Faden und damit auch keinen Zusammenhang, wie man dies von anderen Büchern kennt. Aber auch innerhalb der Suren findet man nicht immer einen Zusammenhang zwischen einem Vers und den vorangegangen respektive nachfolgenden Versen.

Zusammengefasst ist dieser Vorwurf in der Regel unbehelflich, insbesondere wenn der Islamapologet nicht erklärt (weil er es nicht kann), welcher innere Zusammenhang bei einem Zitat aus dem Koran zerstört werde, wenn man etwas angeblich unvollständig zitiert. Insbesondere die Gewaltpassagen im Koran, die immer wieder zitiert werden, sind direkte Tötungsbefehle Gottes gegenüber den Gläubigen, die keiner weiteren Interpretation bedürfen.

Im wahren Islam ist so etwas verboten!

Der Begriff „der wahre Islam“ gehört geradezu zum klassischen Wortschatz eines jeden Islamapologeten. Für einen Europäer, der mit diesem Ausdruck konfrontiert wird, bedeutet er argumentativ oft einen K.O.-Schlag. Was soll ein Europäer, der kein Muslim ist, dazu schon sagen, wenn er doch nur wenige oder gar keine Kenntnisse über den Islam hat? Da er, anders als ein Muslim, nicht wissen kann, was der „wahre Islam“ bedeuten kann und ein Muslim angibt, diesen „wahren Islam“ zu kennen, bleibt ihm oft nichts anderes übrig als dem Apologeten zu vertrauen. Das ist auch sehr beruhigend, wenn der „wahre Islam“ gewisse Dinge angeblich verbietet, wohingegen nur der „falsche Islam“ diese gutheißt. Wer glaubt, wird selig.

Was Europäer, die sich auf solche Diskussionen einlassen, in der Regel nicht bemerken, ist die Tatsache, dass hier über Häresie debattiert wird. Diese Feststellung ist sehr wichtig. Die Person, die vom „wahren Islam“ spricht, wirft jenen Muslimen, die diesem „wahren Islam“ nicht folgen, nichts anderes als Häresie vor. Das ist etwas völlig anderes als die Aussage, dass man selbst ganz individuell eine völlig andere Vorstellung von dieser oder jener Koranstelle oder über den Islam überhaupt hat. So befolgt aus der Sicht eines Sunniten ein Schiit nicht den Regeln des „wahren Islam“. Vielmehr ist er ein Häretiker, genauso wie die Aleviten, Alawiten und andere islamische Glaubensgemeinschaften. Aber auch innerhalb der sunnitischen Glaubensgemeinschaft folgen die jeweils anderen nicht dem „wahren Islam“.

Anders ausgedrückt gibt es so etwas wie den „wahren Islam“ nicht. Es handelt sich dabei vielmehr um einen Begriff aus dem innerislamischen Konflikt, wonach sich die jeweiligen Gruppen jeweils für die Rechtgläubigen halten und dabei den anderen Muslimen Häresie vorwerfen, indem sie behaupten, ihr Glaube sei nicht der „wahre Islam“, sondern nur der eigene.

Ich möchte meine Leser bitten, sich an diese Zeilen zu erinnern, wenn sie das nächste Mal einen Muslim sagen hören, dieses oder jenes habe mit dem „wahren Islam“ nichts zu tun. Am besten lassen sie sich auf solche Debatten erst gar nicht ein.

Im Koran heißt es nämlich „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Menschheit“

Dieses Zitat wird von Islamapologeten immer wieder vorgebracht, insbesondere nach Terroranschlägen, um nachzuweisen, dass der Koran Frieden bedeute. Ungeheuerlich dabei ist jeweils, dass genau diejenigen, die sich immer wieder darüber beschweren, dass der Koran aus dem Zusammenhang gerissen zitiert werde, hier haargenau dies selbst tun. Daher möchte ich nachfolgend die ganze Stelle zitieren und zwar im Zusammenhang. Die Stelle befindet sich in der 5. Sure des Koran. Nachdem in dieser Sure zunächst überaus Nachteiliges über Christen und Juden ausgesagt wird, wird die Geschichte des Brudermords von Kain beschrieben und unmittelbar danach kommt die entsprechende Stelle. Ich empfehle die Lektüre der ganzen Sure. Nachfolgend ist nur die 5:32 und 5:33 wiedergegeben, damit der Zusammenhang dieses mittlerweile berühmt gewordenen Ausspruchs der Islamapologeten deutlich wird:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Was der Koran hier zunächst aussagt, ist bereits inhaltlich falsch, womit einmal mehr die angeblich göttliche Herkunft dieses Buches widerlegt wird, sofern man überhaupt an solche Dinge glaubt. Wenn der Sprechende, der aus islamischer Sicht Gott selbst ist, angibt, er habe den Kindern Israels etwas verordnet, bedeutet dies, dass er dies im Rahmen der Offenbarung der Tora gegenüber Moses getan habe. Nach islamischem Verständnis habe Gott nämlich den Juden die Tora (Tawrat) und den Christen über Jesus die Bibel (Indschil) offenbart, so ähnlich in der Form, wie der Koran über Mohammed den Muslimen offenbart worden sei. Wie wir wissen, trifft dies natürlich nicht zu, weil die Bibel, insbesondere das Neue Testament selbst Namen von Autoren enthält, die unterschiedlich sind und in der Bibel spricht nicht Gott, sondern jeweils ein Erzähler, der nach christlicher Vorstellung von Gott inspiriert sei. Es ist aber keine direkte Rede Gottes, wie die Muslime sich die Schriften dieser beiden Religionen vorstellen.

Jedenfalls steht dieser Satz nicht etwa in der Tora sondern im Jerusalemer Talmud. Es ist eine rabbinische Weisheit und kein Gottesbefehl aus der Tora, wie dies der Koran annimmt. Hier ist die Stelle vollständig:

Jerusalem Talmud, Sanhedrin 4:1 (22a):

“Whoever destroys a soul, it is considered as if he destroyed an entire world. And whoever saves a life, it is considered as if he saved an entire world.”

Nachdem klargestellt wurde, dass der Koran sich hier irrt und es nicht zutrifft, dass Gott den Juden so etwas befohlen hat, sondern der Satz vielmehr eine rabbinische Weisheit aus dem älteren der beiden Talmude (der sog. babylonische Talmud ist etwas jüngeren Datums als der Jerusalemer) darstellt, ist die Feststellung wichtig, dass Islamapologeten es geflissentlich weglassen, dass der Adressat dieses Befehls gemäß Koran die Juden und nicht etwa die Muslime sind. So steht es nämlich ausdrücklich im Koran! Dort steht nicht, dass Gott diese Gewaltlosigkeit den Muslimen befohlen habe. Könnte diese Weglassung der Juden antisemitisch motiviert sein? Ein Schelm, wer hier Böses denkt!

Was nämlich gleich anschließend an dieser Koranstelle erzählt wird, ist eines der Hauptmotive des islamischen Antisemitismus und die Angesprochenen sind die Muslime selbst. Muslime glauben nämlich, dass die Juden den Zorn Gottes erregt hätten (Sure 1), weil sie angeblich Gotteslästerung begingen (beispielsweise durch die Anbetung des goldenen Kalbes), Propheten, die Gott ihnen angeblich sandte, angeblich angriffen, verfolgten und töteten (was an dieser Stelle des Korans beschrieben wird) und weil sie angeblich ihre eigene Schrift verfälscht hätten (sie hätten Mohammed, der angeblich auch in der Tora angekündigt gewesen sei, entfernt).

Dann beschreibt die Koranstelle den Lohn dieser Menschen, womit die Juden gemeint sind, die Propheten verfolgt haben sollen, wobei Muslime indirekt dazu aufgefordert werden, gegenüber dieser Gewalt anzuwenden:

„Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Der Islam ist eine Religion des Friedens!

Ich denke, dass ich nach diesem vorangegangenen Zitat nicht mehr erklären muss, dass der Islam ganz sicher keine Religion des Friedens ist. Gerade bei dieser vorgenannten Koranstelle wird deutlich, was man sich darunter vorstellen sollte, wenn davon die Rede ist, weil die Aussage durchaus ernst gemeint ist, wenn ein Muslim sie ausspricht. Der Islam ist in der Tat eine Religion des Friedens und zwar eine Religion des Friedens unter gleichgläubigen Muslimen, die harmonisch dem aus ihrer Sicht „wahren Islam“ folgen.

Hier geht's zum Originalartikel...

Kommentare

  1. userpic
    Patrick

    Es mag viele friedliche Muslime geben, aber es gibt keinen friedlichen Islam. Die meisten islamischen Länder sind alles andere als friedlich und auch alles andere als demokratisch. Und wo sie es mal waren, dreht sich die Tendenz gerade wieder um (Türkei, Indonesien). Von dem her mag ich das mit dem friedlichen Islam nicht mehr hören. Zumal selbst die friedlichsten Vertreter immer noch erwarten, dass man auf sie besondere Rücksicht nimmt.

    Antworten

    1. userpic
      Jacob Michailsen

      Die Türkei dreht sich nicht gerade wieder um, die Türkei wendet sich jetzt leider erstmalig zum Islam. Die Türkei war seit gründung ein Staat in dem Staat und Kirche strickt getrennt war. Atatürk selber hat den Mohammed und den Islam verachtet.
      Zitat Atatürk: "Der Islam gehört auf den Müllhaufen de Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet."
      Leider wissen dieses die meisten Türken heute nicht mehr und folgen nun dem islamischen Faschisten Erdogan.

      Antworten

    2. userpic
      W. Santi

      Jede Religion die inhumane Thesen und Praxis verkündigt und ausführt überdies Andersgläubige verfolgt ist für eine fortschrittliche Gesellschaft untauglich .

      Antworten

      1. userpic
        Klarsicht

        Die Eigenschaft „Muslim“.

        Dadurch, dass in der näheren Vergangenheit und gegenwärtig weltweit immer wieder viele Gräueltaten von Mitgliedern der muslimischen Weltgemeinschaft begangen wurden und werden, womit sich insbesondere gegenwärtig immer noch der „IS“ u. a. grausame muslimische „Organisationen“ hervor tun, hat sich zwangsläufig die Tatsache herausgebildet, dass viele Menschen außerhalb der muslimischen Szenen die Eigenschaft „Muslim“ als unangenehm empfinden und ihr sogar ablehnend gegenüber stehen. Man könnte auch sagen, dass die Eigenschaft „Muslim“ inzwischen für viele Menschen außerhalb der muslimischen Szenen aus vielerlei Gründen als entwertet gilt (z. B. weil immer mehr zu beobachten ist, dass Muslime und muslimische Organisationen meinen, in unserer Gesellschaft in mancher Hinsicht Privilegien beanspruchen zu dürfen).

        Insbesondere für Muslime, die sich als friedlich wahrnehmen und auch von einer Vielzahl ihrer Mitmenschen als solche wahrgenommen werden, ist es wohl sehr schwer zu ertragen, mit der „Negativwahrnehmung“ ihrer muslimischen Eigenschaft durch Nicht-Muslime leben zu müssen. Aber wie es nun einmal eine Tatsache ist, dass nur ein paar Tropfen Öl schon ausreichen, sehr viel Wasser zu verunreinigen, so ist es analog dazu so, dass die nicht gerade wenigen Attentäter aus der muslimischen Weltgemeinschaft, die viele Menschen verstümmelt oder getötet und großen materiellen Schaden angerichtet haben, ausreichen, dass deswegen oft alle Mitglieder der muslimischen Weltgemeinschaft von vielen Menschen, die keine Muslime sind, in einem schlechten Licht wahrgenommen werden.

        Wenn Muslime Positives allen Mitgliedern der muslimischen Weltgemeinschaft zuschreiben, was ja geschieht, dann müssen sich auch alle Mitglieder dieser Gemeinschaft Negatives zuschreiben. Eine „Rosinenpickerei“ dürfte man ihnen nicht durchgehen lassen.

        Muslime befinden sich gegenwärtig wegen vieler von Mitgliedern ihrer Weltgemeinschaft begangener Gräueltaten in einer ähnlich „unangenehmen“ Position, wie sich die Deutschen wegen der beiden Weltkriege und der von vielen Mitgliedern der damaligen „deutschen Volksgemeinschaft“ begangener Gräueltaten lange Zeit in der Vergangenheit befanden und – weniger stark ausgeprägt – auch noch in der Gegenwart befinden. Mit dieser Tatsache müssen sich Muslime solange abfinden, bis irgendwann in der Zukunft keine Gräueltaten von Muslimen mehr zu verzeichnen sind.

        Um die „Negativwahrnehmung“, die sich bei vielen Menschen außerhalb der muslimischen Weltgemeinschaft in den letzten Jahrzehnten sukzessive gegenüber der muslimischen Eigenschaft entwickelt zu haben scheint, verschwinden zu lassen, reicht es nicht, wenn Muslime und deren Organisationen z. B. für die Opfer muslimischer Attentate und deren Angehörige beten oder Nichtmuslime dazu einladen, ihre Moscheen zu besuchen. Denn aufgrund der Tatsache, dass viele Nichtmuslime zunehmend keine Kirchen mehr aufsuchen und mit dem Christentum nichts mehr „am Hut“ haben, darf davon ausgegangen werden, dass zumindest solche Menschen es sich nicht antun wollen, eine Moschee zu besuchen.

        Bei „Ablieferung“ ihrer Riten ist es nicht auszumachen, welche Muslime friedlich und welche Attentäter sind. Nach der gemeinsamen „Ablieferung“ ihrer Riten gehen dann die friedlichen Muslime wieder ihren friedlichen Aufgaben nach, und die Attentäter ersinnen neue menschenverachtende „Aktivitäten“.

        Wenn gegenüber der Mehrheitsgesellschaft friedlich gesinnte, denkende und sich friedlich verhaltende Muslime nicht mit der „Negativeinstellung“ vieler Menschen außerhalb der muslimischen Szenen ihnen gegenüber leben wollen, dann müssten sie ihre muslimische Eigenschaft aufgeben bzw. ablegen (Nebenbei: Die Eigenschaft, Deutscher zu sein, kann nicht einfach abgelegt werden), oder aber sie müssten z. B. in der Öffentlichkeit für jedermann deutlich erkennbar und wahrnehmbar permanent durch Wort, Schrift, Verhalten und Aktionen (mehr) dafür sorgen, dass man die Eigenschaft „Muslim“ wieder oder erstmalig (?) mit positiven Erfahrungen, Gedanken und Vorstellungen verbindet.

        Insbesondere müssten sie – wie auch immer – dafür sorgen, dass der „Muslimtyp“, der Gräuel verübt hat oder bereit zu solchen Taten ist, aus ihrem und dem Leben von Nicht-Muslimen möglichst schnell verschwindet. Insoweit kann durchaus der Standpunkt vertreten werden, dass in erster Linie die Muslime – nicht etwa die Nicht-Muslime – eine permanent bestehende „Bringschuld“ haben.

        Es wäre ein positives Zeichen, wenn die Muslime, die von sich meinen und behaupten, gegenüber der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft friedlich gesinnt zu sein und sich ihr gegenüber auch friedlich zu verhalten, weniger oft das Totschlagargument gebrauchen würden, dass sie durch Kritik an der Eigenschaft „Muslim“ und am Islam oder Koran mit den mit ihm verknüpften Schriften in ihren religiösen Gefühlen verletzt we(u)rden. Und es wäre ein positives Zeichen, wenn sie es als richtig anerkennen würden, dass sich auf ihrer Seite tatsächlich die angesprochene „Bringschuld“ befindet. 

        Solche Videos aus der „muslimischen Wirklichkeit“, wie sie sich z. B. aus den beiden nachfolgend aufgeführten Links ergeben, tragen sicherlich nicht dazu bei, dass Nichtmuslime die Eigenschaft „Muslim“ sympathisch finden.

        Ganz „gewöhnliche Moslems“, die sich selbst auch als solche wahrnehmen und bezeichnen, fordern Steinigung:
        https://vimeo.com/172391690

        Eroberungspläne der Islamisten für Deutschland:
        https://www.youtube.com/watch?v=V37Iv-NLH5w

        Herr Prof. Bassam Tibi ist ein Mensch, bei dem seine Eigenschaft „Muslim“ als sehr sympathisch empfunden werden kann.

        Syrisch-deutscher Politikwissenschaftler Bassam Tibi über Islam und Flüchtlingsproblematik:
        https://vimeo.com/173050096

        Gruß von
        Klarsicht

        Antworten

        1. userpic
          linda

          "Du sollst lügen"

          Zu den Taktiken der Systemmedien gehört die Befragung von Muslimen, insbesondere nach Anschlägen. Die Antworten sind standardisiert und von Stockholm bis Paris, weltweit austauschbar. Zusammengefasst wird geantwortet „Der Islam bedeutet Frieden“. Was soll der befragte Moslem auch sonst sagen, etwa „find’ ich gut, Klasse gemacht, toller Märtyrer“.
          Dem Zuschauer wird also bewusst suggeriert, dass dieser oder jener Anschlag nichts mit dem Islam zu tun hat und ein Einzelfall war. So wird die Mär vom friedlichen Islam über den ganzen Globus verbreitet und immer noch von einer Mehrheit als Wahrheit angesehen und gerne geglaubt.
          Imame lehren ihren Untertanen (übersetzt Moslem) den Umgang mit den Medien in den Freitagspredigten. An diesem Fakt gibt es nichts zu rütteln.
          Der verstorbene Peter Scholl- Latour bezeichnet diese Verhaltensweise der Untertanen als Vorhangdemokratie. Vor dem Vorhang wird das gesagt was die westliche Gesellschaft hören will und hinter dem Vorhang wird die Kalaschnikow geladen.
          Die verlogene Doppelzüngigkeit der Untertanen, findet man auch im „Bezness“, im Umgang mit Behörden und den ungläubigen Nachbarn.
          Im arabischen wird die Lügerei als „Takkiya“ bezeichnet.
          „Du sollst lügen“. Ränkeschmieden und Lügen (TAKKIYA ).
          Nachzulesen bei Arzu Toker: „16 gute Gründe den Islam zu verlassen“, zu finden bei Richard Dawkins, also hier.
          Die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Koran, dem Islam und den Untertanen, ist kurz gesagt ein sinnloses unterfangen. Sie könnten genauso gut mit einem Hund darüber reden. Moslems sind unbelehrbar.

          Die immer weiter fortschreitende und zunehmende Diskussion über den Islam, empfinde ich schon als einen weiteren Etappensieg im Zuge der Islamisierung. Beispiel. In unseren Schulen und auch schon in Kindergärten, wird den deutschen Kindern dieser Unsinn beigebracht. Das nennt sich dann Integration. Wer integriert hier eigentlich wen?

          Da Integration nicht das Thema ist, möchte ich noch eine Bemerkung zum Text von Herrn Brunello machen.
          Sie haben sich viel Arbeit gemacht und erkannt, dass Moslems sehr, sehr böse Dinge im Schilde führen und unsere Existenz massiv bedroht ist.

          Die Vertretern der islamischen Republik Deutschland, haben sich von ihren eigenen Bürgern abgewandt, was unschwer erkennbar ist, und sich dem Wohlergehen der Moslems zugewandt, reziprok bedeutet das, dass sich die deutsche Zivilgesellschaft von den Vertretern der iRD verabschiedet und das Überleben der deutschen Zivilgesellschaft selber in die Hand nehmen muss.

          Wie wir uns und unser Land schützen können, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Wir leben in einem Überwachungsstaat und ein Wort, ein Aufruf zu viel, werden mich meine Existenz kosten.

          Ein Priester in Israel hat gesagt „politisch aufgeladene Konflikte sind unlösbar. Sie enden immer im Krieg“.

          Antworten

          1. userpic
            linda

            Korrektur:

            Der letzte Satz muss natürlich so lauten:

            "Religiös aufgeladene Konflikte sind unlösbar. Sie enden immer im Krieg".

            Antworten

            Neuer Kommentar

            (Mögliche Formatierungen**dies** für fett; _dies_ für kursiv und [dies](http://de.richarddawkins.net) für einen Link)

            Ich möchte bei Antworten zu meinen Kommentaren benachrichtigt werden.

            * Eingabe erforderlich