Einfluss der Zeitgeist-Phänomene auf Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Alexander Korte stellt seine Monographie vor und spricht über Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen. Woher kommt das Bedürfnis so vieler Jugendlicher, ihrem Geschlecht zu entkommen? Warum sind Mädchen besonders betroffen? Wie sollten Ärzte und Eltern dem begegnen? Wie sind die Entwicklungen anderswo in Europa? Und welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen der Pharma- und Medizinbranche?
Ein Gespräch mit Silvia Reckermann.
(Thumbnail-Foto Copyright: Christian Angerer).
Kommentare
Das Gespräch fand Anfang Januar 2025 statt.
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h 1:26:40
"Niedergang der Debattenkultur"
Allerdings!
Ich finde es sehr, sehr positiv, dass dieser Beitrag hier auf RDF erscheint.
Allerdings macht der Niedergang der Debattenkultur offensichtlich auch vor RDF nicht Halt! Und dies ganz konkret auch in Bezug auf Wissenschaftlichkeit - wie ich inzwischen schon mehrfach durch verschiedene Kommentare angemerkt habe.
Nicht nur RDF muss sich aktiv (!) entscheiden, wohin die Reise gehen soll! ...
speziell:
1:26:20 ... "Verknüpfung mit Identitätspolitik" ... " Es gibt eine Identitätspolitik von rechts und von links."
Ich formuliere das um: Es gibt eine Identitätspolitik von rechtsextremistisch und woke!
Weder sollte man (klassisch) rechts mit dem jetzigen "rechts" verwechseln, welches nämlich fließende Übergänge zu rechtsextremistisch hat (und wohl sogar haben möchte!) UND man sollte links nicht mit woke verwechseln! Wenn das sogar Leute, die sich selbst als "links" bezeichnen, tun - umso schlimmer.
Identitäre (von woke und rechtsextremistisch) KÖNNEN sich nicht austauschen! Das ist per definition vollkommen unmöglich!
Das führt nicht nur zur Gesellschaftsspaltung, sondern - wie hier ja dargelegt - die Auswirkungen werden direkt bis in die Wissenschaft weitergetragen.
Extrem fatal!
Hier steht als Titel "Für Vernunft und Wissenschaft" drüber. Nun, das mag mit DIESEM Beitrag wirklich gelungen sein, mit vielen - allzu vielen anderen (!) gelingt das gegenwärtig jedoch nicht (mehr)!
Daher noch einmal die Aufforderung sehr genau hinzuschauen, WAS hier veröffentlicht wird. ... Es gibt nicht nur einen Ruf zu verlieren!
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In einem Interview sagte Susanne Schröter unlängst: "Ja, man kann von ganz links nach ganz rechts kommen, ohne dass man sich einen Zentimeter weit bewegt. Das ist das Überaschende."
Um als rechtsextrem bezeichnet zu werden, ist es heutzutage scheinbar ausreichend, darauf hinzuweisen, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt, oder die Auswüchse des politischen Islam zu kritisieren. Man kann diese linke Kritik als woke bezeichnen, alleine, klassische Linke, wie ich mir erlaube es zu bezeichnen, sind medial kaum sichtbar, wenn man sich den ÖRR und Mainstream anschaut. In diesem Sinne verstehe ich die Aussage "Es gibt eine Identitätspolitik von rechts und von links.
"International sieht es Dank Dawkins und anderen besser aus. Gemeinsam sind indes die üblichen Vorwürfe transphob und islamophob zu sein. Die RDF folgt hier mMn den Positionen von Richard Dawkins, was angesichts des Namens nicht verwunderlich ist. Andere säkulare Organisation wie die GBS nähern sich da eher dem woken Zeitgeist.
Die Linke (oder der woke Anteil?) hat keine Probleme mit dem rechten, faschistischen Islam, da scheint es ausreichend gemeinsame Interessen zu geben. Der Kampf gegen die Werte der Aufklärung, gegen den Westen, den Kapitalismus, den alten weißen Mann. Sind Lautsprecher wie Reichinnek links oder woke?
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@ Gar Elump
Zeigen Sie Ihre Schröter-Nummer auch als Stand-Up-Comedy auf der Bühne?
vor Publikum, hier sind Sie ja allein, mal von ein paar Rechten abgesehen.
„Die Linke (oder der woke Anteil?) hat keine Probleme mit dem rechten, faschistischen Islam, da scheint es ausreichend gemeinsame Interessen zu geben.“
?
Keineswegs gemeinsame Interessen. Vielmehr ist das Problem der Woken, dass sie eben sehr wohl (gleich den Rechtsextremen) ein identitäres Weltbild haben. Die Auffassung ist, die bezeichnete Gruppe wüsste selbst, was für sie am besten sei und von außen könne man da nicht reinreden. Woke Weltsicht bedeutet: „Unsere“ (was auch immer das sein soll) Welt ist so und so konstruiert und „deren“ Welt ist so und so konstruiert. Es gibt daher (aus woker Weltsicht) keine Möglichkeit zu entscheiden, was nun „besser“ oder „schlechter“ sein soll.
Daher kommt es klassisch Linken wie eine Art Univeralismus vor, was es aber – s. o. – nicht ist. Das ist der Kern des Dilemmas, in welchem sich die politische „Linke“ (nicht nur die Partei) befindet: Man hat damit eine Art Verständnis für nationalistisch-faschistische Menschenverächter wie z. B. das iranische Regime und tut sich schwer sich klar und deutlich dagegeben zu positionieren.
Rechtsextremisten haben ebenfalls ein identitäres Weltbild, „wissen“ aber (ohne jeglichen weiteren Gedanken, Hinterfragung oder Überprüfung), dass die Gruppe, zu der man sich gerade selbst zuordnet, nun „die beste“ ist, woraus folgt, dass andere Gruppen zwangsläufig (!) schlechter sein müssen. … „Fremd“ ja sowieso. …
Ohne groß aufzuholen. Kleinkinder fangen in einem gewissen Alter an zu fremdeln. Diese Identitären fremdeln gruppenbezogen und – freilich – die Gruppen selbst werden nach rassistischen Kategorien gewählt.
Fr. Schröter gibt vor Wissenschaftlerin zu sein; ihr ganzes Tun und Handeln ist jedoch bestenfalls pseudowissenschaftlich. Sie „stellt das fest“, was Rechtsextremisten ohnehin schon zu wissen glauben und zwar mit exakt (!) dem gleichen verzerrenden Blickwinkel.
Allein aus Interesse an der Wissenschaft MUSS allerdings festgestellt werden, dass Fr. Schröter hier nun wirklich nicht hergehört!
Wird man schon als rechtsextremistisch bezeichnet, wenn man …?
Sorry: Das ist Suggestivfragenmimimi a la AfD.
„Ich wollte ja nur mal …“. … „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen …“
Nun, SAGEN darf man unglaublich viel. Sagen hat aber per se keineswegs etwas mit Wissenschaftlichkeit zu tun. Auch nicht mit Angemessenheit. Auch nicht mit Exaktheit. Auch nicht mit Fundiertheit. Auch nicht mit Verhältnismäßigkeit. Auch nicht mit Nachvollziehbarkeit oder Glaubwürdigkeit.
Es ist die Frage, ob RDF die Plattform für diese Art von SAGEN sein soll. Ich meine nein und bedaure sehr, dass RDF hier rechts (im oben genannten Sinne) abbiegt und dabei zudem noch Wissenschaftlichkeit außen vor lässt.
Fr. Schröter ist keine Wissenschaftlerin. Sie schafft es wiederholt nicht Religionskritik von Kritik am politischen Islam, von Kritik am Islamismus (mit allen Extremen), von Kritik an Muslimen (wer ist das denn genau?) oder einem muslimisch geprägten Leben, oder einer muslimisch geprägten Gemeinschaft im Allgemeinen zu unterscheiden.
Letztere werden zudem einem einzigen (Hauptsache einem FREMDEN!) Kulturkreis zugeordnet! Sie vermischt all dieses nun exakt (!) in der Art und Weise wie die rechtsextremistische Partei mit dem A.
Deshalb ist es ziemlich gewagt Fr. Schröter hier zu zitieren, finde ich. Konkret: Bei dieser genannten "Feststellung" irrt sie zudem deshalb auf ganzer Linien, weil vollkommen undefiniert ist, was (genau) sie mit rechts oder links meint.
Daher ist es außerdem noch fragwürdig, warum hier auf RDF Werbung für irgendwelche Bücher dieser Schreiberin und Vortragenden erscheinen oder man sie sogar für Vorträge einlädt.
Und zu Richard Dawkins: Das ist gewiss NICHT das Forum für Dawkins-Jünger (oder doch und ich hab’s nicht kapiert?)!
Ich hätte bis vor nicht allzu langer Zeit mich durchaus zum Fankreis (keineswegs zu den Jüngern) von Dawkins gezählt (ursprünglich bin ich auf Dawkins auch nur durch Douglas Adams gestoßen und – nunja – mich würde wirklich interessieren, was Adams zum aktuellen Dawkins sagen würde).
Nun, beobachtet man mal genau, was er so zu diesem und jenem zu sagen hat, kann man durchaus stutzig werden (hab‘ ich hier durchaus auch schon kommentiert, muss ich detailliert nicht wiederholen).
Nur so viel: Bei irgendeinem Vortrag unlängst in Deutschland (bin zu faul nachzusehen, wann und wo das war), sagt er einerseits die größte (!) Gefahr für die Wissenschaft ginge von „links“ aus. …
Ach?
Etwas später erwähnt er speziell Donald Trump – keineswegs als Linken – aber lustiger- und interessanterweise auch keineswegs als Rechten! Lediglich: „Donald Trump is a very bad man.“ oder so ähnlich.
Das Publikum applaudiert dankbar, er saugt den Applaus genüsslich auf. Tja, …
Das ist an Unterkomplexität tatsächlich nicht zu überbieten. Und – mit Verlaub – so dumm ist Dawkins nicht, dass er nicht ganz genau wüsste, was er da sagt – Ablenkung par excellence: Die Botschaft soll offensichtlich sein, es ginge lediglich um die Person Trumps, die irgendwie problematisch sei (aber eine Art Singularität darstelle).
Nein, darum geht’s nicht! Das Problem ist nicht die Person Trumps (die Person ist nur die Ausführende)! Sondern, dass es zum wiederholten Mal Mehrheiten für einen solchen Menschen gibt und er zum mächtigsten Menschen im mächtigsten Land der Welt gewählt wird. Und DAS ist ein weitaus, weitaus größeres Problem als die Person Trumps!
Anders ausgedrückt: Die Figur ist austauschbar, hier geht’s um Menschenverachtung, Faschismus, Rechtsextremismus … irgendwelche Trump-schergen zieren sich nicht öffentlich den Hitler-Gruß zu zeigen (einer der wenigen Billionäre dieser Erde).
Ansonsten schwankt er (Dawkins) zwischen lange gehörten Wiederholungen (nichts Neues) und Thesen – nun ja – die die ursprüngliche Qualität seiner Äußerungen nun weit unterbieten.
Womöglich eine Alterssache … keine Ahnung. Zumindest wäre er nicht der erste, bei dem sich im Alter die Maßstäbe verschieben. ...
…
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