Richards Twitter Ecke (206)

Mehr als 31.000 Tweets, 2,8 Millionen Follower. Richard Dawkins nutzt Twitter mit viel Elan.

Richards Twitter Ecke (206)

Hier präsentieren wir regelmäßig einige seiner interessanten, und auch teilweise provokanten, Tweets, da nicht alle seine Twitter Aktivitäten verfolgen. Die deutsche Übersetzung liefern wir gleich dazu.

The following little gems were not spewed out by The Postmodernism Generator, nor are they part of an Alan Sokal hoax. They are a representative selection from Jason Arday’s thesis, which earned him a PhD from Liverpool John Moores University. The University of Cambridge was mightily impressed, and they elected him to a professorship at the young age of 37. His thesis is now under suspicion of plagiarism, but plagiarism, if proved, would seem to be among that document’s lesser problems.

Die folgenden kleinen Kostbarkeiten stammen weder aus dem Postmodernismus Generator noch sind sie Teil eines Schwindels à la Alan Sokal. Es handelt sich um eine repräsentative Auswahl aus Jason Ardays Dissertation, für die ihm die Liverpool John Moores University den Doktortitel verlieh. Die University of Cambridge war derart beeindruckt, dass sie ihn im jungen Alter von 37 Jahren auf eine Professur berief. Seine Dissertation steht nun im Verdacht des Plagiats; sollte sich dieser Verdacht bestätigen, dürfte das Plagiat jedoch zu den geringeren Problemen dieses Dokuments zählen.

​Richard Dawkins (@RichardDawkins), 2. August 2026

„Während des gesamten Prozesses war sich der Forschende an entscheidenden Punkten bewusst, dass hinsichtlich der Wissensvermittlung an die Teilnehmenden – speziell in Bezug auf Reflexion und Mentoring – eine widersprüchliche Haltung eingenommen wurde, da gleichzeitig jegliche Elemente beseitigt werden sollten, die einer hierarchischen Struktur ähneln könnten.“

„Dem Forschenden war bewusst, dass die Legitimität solcher Vorschläge zur Reliabilität durchaus kritisierbar ist; dennoch wurden diese Prinzipien in der vorliegenden Studie angewandt, um die Reliabilität im Rahmen eines qualitativen Forschungsdesigns zu wahren.“

„Der Forschende identifizierte Texteinheiten mit Bezug zu den Narrativen und Biografien anhand des Kriteriums, dass sich die herausgearbeiteten Themen dazu eigneten, die für die Studie zentralen Themenbereiche zu stützen.“

„Wie andere Formen der Diskursanalyse basiert auch die narrative Forschung auf einem sozialkonstruktivistischen Paradigma, in dem Verhaltensweisen und deren Bedeutungen sozial verortet und sozial interpretiert werden.“

„Dieser Prozess ermöglichte es dem Forschenden, tief in die erhobenen Daten einzutauchen.“

„Es wurde auf die Vorteile verwiesen, die sich aus dem Peer-Mentoring ergaben – insbesondere im Hinblick auf die pädagogische Weiterentwicklung und die Zusammenarbeit in einem kollegialen Umfeld zur gegenseitigen Unterstützung während der Lehrerausbildung.“

„Ein wichtiger Aspekt, der zugleich Teil des theoretischen Forschungsparadigmas war, bestand in der Erkenntnis, dass der Mentoring-Prozess sozial konstruiert ist. Folglich musste die Beziehung zwischen den Teilnehmenden und dem Forschenden so gestaltet werden, dass sie die berufliche Entwicklung der Lehramtsstudierenden fördert und diese zu eigenständigen sozialen Akteuren in diesem Prozess macht. Aus diesem Grund nahm der Forschende innerhalb der Studie die sekundäre Rolle eines Moderierenden ein.“

Hier geht's zum Originalartikel...

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