Postmodernismus und Queer-Theorie

Richard Dawkins über linke Ideologien

In dieser Folge von „Die Poesie der Wirklichkeit“ führt Richard Dawkins mit Colin Wright ein aufschlussreiches Gespräch über Evolution, Geschlecht, Wissenschaft und Kultur.

Colin Wright ist Evolutionsbiologe und Wissenschaftsautor. Seine Arbeit umfasst die Erforschung des Verhaltens von Tieren, insbesondere sozialer Insekten, und das öffentliche Eintreten für evidenzbasierte Diskussionen über Geschlecht und Gender.

Das komplette Gespräch: Ich habe Mitgefühl mit Trans-Personen, aber...

Hier geht's zum Originalartikel...

Kommentare

  1. userpic
    Huxley

    Naturwissenschaftlich absolut klar.
    Problem: Diese Art von Klarheit ist Konstruktivisten NICHT (im Sinne von gar nicht) klar zu machen.
    Selbstverständlich kann man dann "bullshit" draufschreiben, aber es löst das Problem nicht.

    Es ist nicht nur das Abstreiten von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Abgestritten wird, dass überhaupt Erkenntnisse über die Realität erzielt werden können (und angegeben wird, dass JEGLICHE Erkenntnis ja nur aufgrund dieser und jener politischen Überzeugung zustande gekommen sei (zum Zwecke von ...), weswegen man mit einer anderen politischen Überzeugung genau diese Erkenntnis auch wieder abgestritten werden kann).
    Und tja, ich habe keine Ahnung, wie man sich mit solchen Leuten überhaupt über irgendetwas einig werden soll/kann.

    Fatal ist, dass dieser Unsinn es sehr wohl bis an die Universitäten geschafft hat, dass man sogar "Wissenschaft" draufschreibt, wo keine drin ist und dass sich gewisse gesellschaftliche Gruppen auf diesen Unsinn geeinigt haben. Das geht bis weit in die Politik hinein (viele davon schwimmen schlicht mit dem Strom und haben keine Sekunde (!) lang über irgendwas nachgedacht).

    Fehler in der Beschreibung ist der Begriff "left" im Sinne von "links". Das hat mit ursprünglich links nichts zu tun, sondern mit woke. Beides wird gerne verwechselt: Von Rechten, von (vielen, nicht allen) Linken, von Woken sowieso und von vielen, die sich keiner dieser Gruppen zugehörig fühlen und/oder die keiner dieser Gruppen angehören.
    ...

    Man kann/muss in der Philosophie wahrscheinlich weit zurückgehen, um die Anfänge dieses Blödsinns ausfindig zu machen. ... Eine (der wohl vielen) Ursache ist das Missverständnis und die (absichtliche!) Missinterpretation Wittgensteins, eine andere ist Kants Geschwurbel, das je nach Neigung mal so, mal so ausgelegt wird/werden kann (demnach alles und nichts bedeutet). Kant ist Platonist und damit Konstruktivist. Er nimmt Urteile a priori an, für die er keine Erklärung hat, da er die Evolutionsbiologie nicht kennt. Es wäre relativ simpel an dieser Stelle mal Kant zu hinterfragen! Stattdessen setzt man dessen verschwurbelte Aussage als Absolutum und zweifelt lieber an Naturwissenschaften (lediglich, weil's verbal möglich ist, daran zu zweifeln und man ja Kantgroupie ist - Gründe dafür gibt's nicht).

    Ich meine es sei Gerhard Vollmer gewesen, der (sinngemäß) einmal gesagt hat, dass es einen ganzen Rattenschwanz an Philosophen und Philosophien gibt, die alle damit befasst sind zu "erklären", was Kant angeblich gesagt - und nochmehr - was er angeblich nicht gesagt hat.

    Wenn das aber dermaßen unklar ist, fragt man sich, warum so jemand bis zum Erbrechen zitiert wird. ...

    Der Umkehrschluss ist hingegen nicht statthaft: Wer jetzt daraus lesen wollte, dass Rechte, Rechtsextreme oder selbsternannte, sogenannte "Liberale" irgendwas verstanden hätten, der irrt vollkommen. Wer von "Volk" spricht im Sinne einer biologisch gesonderten Menschengruppe (und eigentlich "Rasse" meint) versteht Biologie genauso wenig, wie irgendwelche Genderisten.

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