Richards Twitter Ecke (191)

Mehr als 31.000 Tweets, 2,9 Millionen Follower. Richard Dawkins nutzt Twitter mit viel Elan.

Richards Twitter Ecke (191)

Hier präsentieren wir regelmäßig einige seiner interessanten, und auch teilweise provokanten, Tweets, da nicht alle seine Twitter Aktivitäten verfolgen. Die deutsche Übersetzung liefern wir gleich dazu.

Female Genital Mutilation is a hideous, indefensible crime against defenceless girls, perpetrated by a culture of barbarians. The Journal of Medical Ethics article that re-ignited the controversy may be seen here:

Weibliche Genitalverstümmelung ist ein abscheuliches, nicht zu rechtfertigendes Verbrechen an wehrlosen Mädchen, begangen von einer barbarischen Kultur. Der Artikel im Journal of Medical Ethics, der die Kontroverse neu entfachte, ist hier zu finden:

​Richard Dawkins (@RichardDawkins), 19. Dezember 2025

Richard Dawkins kommentiert einen Artikel des Journal of Medical Ethics, der Kritik an der weibliche Genitalverstümmelung relativiert und als rassistisch bezeichnet.

Schäden der aktuellen globalen Anti-FGM-Kampagne: Zusammenfassung

Traditionelle Praktiken im Umgang mit den weiblichen Genitalien, die in vielen Kulturen seit Langem bestehen, stehen im Mittelpunkt einer umfassenden globalen Kampagne gegen „weibliche Genitalverstümmelung“ (FGM). In diesem Artikel untersuchen wir kritisch die Schäden, die durch den Anti-FGM-Diskurs und die entsprechenden Maßnahmen entstehen, obwohl diese auf Menschenrechten und Gesundheitsförderung basieren. Wir argumentieren, dass eine weit verbreitete „Standarderzählung“ die Vielfalt der Praktiken, Bedeutungen und Erfahrungen der Betroffenen verschleiert. Dieser Diskurs, der von einem stark rassistischen und ethnozentrischen Rahmen geprägt ist, hat zu unbeabsichtigten, aber schwerwiegenden Folgen geführt: dem Verlust des Vertrauens in das Gesundheitswesen, dem Unterdrücken abweichender oder differenzierter Stimmen aus der Bevölkerung, Racial Profiling und der unverhältnismäßigen rechtlichen Überwachung von Migrantenfamilien. Darüber hinaus heben wir einen besorgniserregenden Doppelstandard hervor, der vergleichbare Genitaloperationen in westlichen Kontexten legitimiert, während ähnliche Eingriffe in anderen Kontexten verurteilt werden. Wir fordern einen ausgewogeneren und faktenbasierten Journalismus, eine ebensolche Politik und einen ebensolchen öffentlichen Diskurs, der die kulturelle Komplexität berücksichtigt und die reduzierende und stigmatisierende Wirkung des Begriffs „Verstümmelung“ vermeidet. Eine Neubewertung der Strategien für Interessenvertretung ist notwendig, um sicherzustellen, dass diese nicht genau jene Ungerechtigkeiten reproduzieren, die sie bekämpfen wollen.

Hier geht's zum Originalartikel...

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