Richards Twitter Ecke (209)

Mehr als 31.000 Tweets, 2,8 Millionen Follower. Richard Dawkins nutzt Twitter mit viel Elan.

Richards Twitter Ecke (209)

Hier präsentieren wir regelmäßig einige seiner interessanten, und auch teilweise provokanten, Tweets, da nicht alle seine Twitter Aktivitäten verfolgen. Die deutsche Übersetzung liefern wir gleich dazu.

I am bewildered, and not very impressed, by the visceral, naked, irrational hatred spat out by some defenders of Jason Arday.

Ich bin bestürzt, und nicht sonderlich beeindruckt, über den tief sitzenden, blanken, irrationalen Hass, den manche Verteidiger von Jason Arday versprühen.

​Richard Dawkins (@RichardDawkins), 19. August 2026

Der komplette Tweet:

Ich bin bestürzt, und nicht sonderlich beeindruckt, über den tief sitzenden, blanken, irrationalen Hass, den manche Verteidiger von Jason Arday versprühen. Wenn einem Cambridge-Professor vorgeworfen wird, ein unqualifizierter Scharlatan zu sein, könnte dieser Vorwurf rassistisch motiviert sein. Andererseits könnte dies auch nicht der Fall sein, je nach den vorliegenden Beweisen. Die richtige Frage lautet nicht: „Welche Hautfarbe hat er?“, sondern „Stimmt es tatsächlich, dass er ein unqualifizierter Scharlatan ist?“ Bitte prüfen Sie die Beweise, bevor Sie voreilig von Rassismus ausgehen.

Was die Vorstellung angeht, dass Journalisten „sich auf ihn gestürzt“ und ihn „in den Tod getrieben“ hätten: Die meisten Angriffe richteten sich gegen die Universität Cambridge. Jason selbst wurde weithin als bedauernswertes Opfer einer unklugen Beförderung angesehen, die seine Fähigkeiten bei weitem überstieg. Indem sie ihn auf eine Professur beriefen, für die er offensichtlich nicht qualifiziert war, und ihn dabei lächerlicherweise als „den Besten der Welt“ bezeichneten, zeigten bestimmte hochrangige Mitglieder der Universität eine herablassende Bevormundung gegenüber Schwarzen, die man durchaus als Rassismus bezeichnen könnte, während es ihn zugleich auf tragische Weise anfällig für Angriffe machte, denen er ausgesetzt war.

Hier geht's zum Originalartikel...

Kommentare

  1. userpic
    Clemens

    Richard Dawkins, der Herr über die Wahrheit ...

    dass jemand gestorben ist, ist bei soviel Wahrheit natürlich nebensächlich:

    was für eine Menschenverachtung

    Antworten

    1. userpic
      Huxley

      Nun, da sich Dawkins wiederholt, tue ich das auch nochmal:
      "Die richtige Frage lautet nicht: 'Welche Hautfarbe hat er?', sondern 'Stimmt es tatsächlich, dass er ein unqualifizierter Scharlatan ist?' Bitte prüfen Sie die Beweise, bevor Sie voreilig von Rassismus ausgehen."

      Voreilig?

      Dawkins muss sich fragen lassen, warum er mit zweierlei Maß misst (oder mit dreierlei?). Beim Betrüger Marc Hauser schweigt er. Dass dessen Betrug seine eigenen Ausführungen (Dawkins zitiert ihn mehrfach!) betrifft, stört ihn nicht! ...
      Einer Rassistin, die eben keine Wissenschaftlerin ist, wird bei RDF gestattet, Vorträge zu halten und für ihre Bücher zu werben. ...
      Das alles stört ihn nicht.

      Herr Dawkins, wie das?
      In DIESEM Fall aber machen Sie den Mund auf?

      So macht man sich nicht nur unglaubwürdig, sondern vor einer Wissenschaftsgemeinde zumindest lächerlich.

      Und ja, den Vorwurf von Rassismus muss (!) man sich bei DIESER selektiven Haltung allerdings gefallen lassen.

      Stattdessen bricht er hier in Mimimi aus, das wir allerdings tatsächlich (!) von einer bestimmten politischen Ecke her kennen!

      Nicht flennen, Herr Dawkins, sondern Butter bei die Fische, wenn Sie noch einen Rest an Glaubwürdigkeit und den Vorwürfen ernsthaft etwas entgegen halten wollen! So jedenfalls nicht!

      Nun "Voreilig"-keit scheint mir nicht wirklich vorzuliegen.

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