Die wahren Feinde der Demokratie
Links, rechts, islamistisch - Die wahren Feinde der Demokratie
Vortrag von Susanne Schröter
(mit Diskussion und Buchsignierung, Bücher vor Ort erhältlich)
Donnerstag, 14. Januar 2027 um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Haus der Wissenschaft in Bremen, Olbers-Saal
Sandstraße 4/5 -28195 Bremen
Eintritt: 8 € (+1 € Ticketgebühr*)
Tickets: https://schroeter.deinetickets.de/
(Tickets auch an der Abendkasse erhältlich, * Ticketgebühr kann bei einer Stornierung nicht erstattet werden)
Wie bewahren wir unsere freiheitliche Demokratie?
Um die Demokratie ist es schlecht bestellt. Nicht nur global, auch in Deutschland. Eine autoritär auftretende Linke verspielt die Errungenschaften, die sie selbst erkämpft hat; eine autoritäre Rechte möchte eine zweifelhafte Vergangenheit wiederaufleben lassen. Und beide Gruppierungen schließen Allianzen mit einem erstarkenden Islamismus, der von Parallelgesellschaften heraus in Schulen und Universitäten vordringt. Die innere Zerreißprobe unserer Gesellschaft findet vor dem Hintergrund sich dramatisch verschiebender globaler Machtverhältnisse statt, die uns in ungeahntem Maß herausfordern. Die wichtigste Frage der Gegenwart ist, wie sich Freiheit und Demokratie in dieser existenziellen Krise bewahren lassen. Das neue Buch von Susanne Schröter gibt Antworten.
Autorin
Prof. Dr. Susanne Schröter ist Vorstandsvorsitzende des neu gegründeten Instituts für Demokratie und Islam (INDEMIS) und leitete viele Jahre lang das „Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam“ an der Goethe-Universität in Frankfurt, die einzige Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die sich mit allen Formen des Islams, also auch mit dem Islamismus befasste. Sie studierte Ethnologie, Soziologie, Politikwissenschaften und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, lehrte und forschte u. a. an der University of Chicago, der Yale University und an der Universität Passau. 2008 wurde sie auf die Professur für „Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen“ an die Goethe-Universität Frankfurt berufen. Dort war sie elf Jahre lang Principal Investigator im Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“. Neben ihren wissenschaftlichen Aufgaben engagiert sie sich ehrenamtlich im Beirat der „Bundeszentrale für politische Bildung“, im Senat der „Deutschen Nationalstiftung“ und im Vorstand des „Deutschen Orient-Instituts“. Sie hat sich in ihren Veröffentlichungen und Vorträgen grundsätzlich zur liberalen Demokratie, jeder Form des politischen Extremismus und Fragen der Menschen– dabei insbesondere der Frauenrechte geäußert.

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