Warum sich Ideen wie Viren verbreiten

Über Meme und das genetische Totenbuch

In dieser Folge von „The Poetry of Reality“ diskutiert Richard vor einem Live-Publikum in Edinburgh über sein neuestes Buch „The Genetic Book of the Dead“. In diesem weitreichenden Gespräch reflektiert er darüber, wie die DNA die Geschichte der Evolution bewahrt, und beschreibt Organismen als „lebende Bücher“, die die Lebensumgebung ihrer Vorfahren aufzeichnen. Er untersucht Tarnung, die Abstammung der Wale, konvergente Evolution und die verborgene Logik der Gene, während er Ideen wie Genome als Kooperativen von Viren aufschlüsselt. Außerdem reflektiert er über Meme, den erweiterten Phänotyp und die überraschenden Wege, auf denen die Evolution sowohl die Biologie als auch die Kultur prägt.

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Am Freitag, 7. November 2025 stellt Richard Dawkins sein neues Buch „Das große Buch der Evolution“ in der Laeiszhalle in Hamburg vor.

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Kommentare

  1. userpic
    Huxley

    Durch Genanalyse auf die Umgebung schließen?

    Zu Richard Dawkins selbst kann man womöglich ein ganzes Buch schreiben. Douglas Adams hat mal gesagt er sei „Dawkinsist“.
    Nun ja, ich bin zwar Douglas-Adams-Fan aber sicherlich keiner von Dawkins. Personenkult in der Wissenschaft ist eben dieser abträglich!

    Ich halte einerseits seine Aussagen, Sichtweisen und Erkenntnisse für nicht nur bemerkenswert, sondern kann mit dem Allermeisten auch etwas anfangen (also widerspruchsfrei letztendlich in mein ganzes Weltbild einordnen).
    Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass ich etwa zu allem, was er so sagt, denkt, weiß, darlegt ja und amen sage/sagen müsste und dies schon gar nicht etwa sofort!

    Bei der hier geäußerten These kann ich ihm nicht folgen und habe nicht nur Verständnis-, sondern auch in der Folge Akzeptanzprobleme.
    IST es eine Hypothese und nicht nur eine These, die die Eigenschaft hätte zwar argumentativ diskutiert werden zu können, die aber die strengen Forderungen an eine Hypothese nicht erfüllt?

    Das sei zunächst erst einmal dahingestellt, ich versuche meine Zweifel daran, dass es sich um eine Hypothese handelt, weiter unten zu begründen.

    Wieder wird Bezug genommen auf Dawkins Hauptwerk „The selfish gene“. Darüber ist nun schon dermaßen viel geschrieben worden, dass es sich kaum zu lohnen scheint dazu noch etwas zu sagen, jedoch … .
    Unabhängig davon, dass die allermeisten negativen Kritiken z. T. auf den massivsten und sogar absichtlichen (!) Missverständnissen/Verständnisproblemen basieren, scheint es jedoch auch so zu sein, dass zumindest einige positive Kritiken oder Übernahmen der Argumention u. U. ebenfalls auf Missverständnissen fußen.
    Selbst hat Dawkins zu „selfish“ durchaus auch gesagt, man könne es gar durch „alturistisch“ ersetzen, ist jedoch bei „selfish“ geblieben – er hat Gründe genannt, die mir jedoch gerade entfallen sind. … (auch hier Pünktchen, weil das Für und Wider hierzu nicht das jetzige Thema ist).
    Das Ausschlaggebende ist, dass die Formulierung sprachlich gesehen so ausfällt, dass „das Gen“ sozusagen eine Art eigenen Willen oder eigene Absichten hätte und so handeln würde, dass „der Roboter“ für es bestimmte Zwecke erfüllen würde.
    Das macht Dawkins aufgrund der sprachlichen Verständlichkeit der Sätze. Mehrfach betont er durchaus die evolutionsbiologische Argumentation, in der solche Sätze eigentlich ganz anders, leider sehr viel länger und potentiell sprachlich unverständlicher formuliert werden müssten. Wenn man jedoch dauerhaft derartig teleologisch spricht (Zweckerfüllung) besteht die Gefahr, selbst in teleologische Denkweisen zu verfallen.
    Ich fürchte, dass ihm das hier selbst passiert, was – wenn es zutrifft – wirklich schade wäre.

    Konkret geht es um die Aussage, dass die Umgebung (mit all ihren Anforderungen an erfolgreiches Überleben) sich im Phänotyp widerspiegelt. Das ist zunächst etwas, was man im Allgemeinen als Anpassung im Sinne einer Passung auf die (Erfordernisse) der Umgebung beschreibt (siehe dazu z. B. auch Konrad Lorenz). Die „Umgebung“ ist die ökologische Nische, die eine Art besetzt hat.

    Die „Roboterargumentation“ von Dawkins ist in Kürze formuliert diese: Gene sind sich selbst reproduzierende Moleküle. Wenn sich Gene immer und immer wieder reproduzieren, bezeichnet man sie als erfolgreich. Es sieht so aus als hätten diese erfolgreichen Gene einen Trick gefunden, wie es zum Erfolg kommt und – jetzt kommt die verbale Verdrehung, die Denkfehler produzieren kann – zum Zwecke des Erfolg-Habens nun dies und jenes bewirken würden.
    Binsenweisheit in der Wissenschaft jedoch: Es gibt keine Zwecke! Punkt!

    Wenn er also sagt, Gene „bauen sich Roboter“, dann ist das, so wie es formuliert ist, absoluter Unfug! Dawkins weiß das freilich (eigentlich), es steht jedoch zu befürchten, dass ein nicht unerheblicher Teil der ZuhörerInnen das eben nicht weiß. Sich etwas bauen wäre ein absichtsvolles Handeln. Das tun Gene jedoch nicht!
    Vielmehr bewirken die Gene, die bis heute Bestand haben, dass sie sich in einer – man müsste hier sagen – künstlich erzeugten Umgebung befinden, eine Umgebung, die bewirkt, dass sie sich weiter wieder und immer wieder reproduzieren können (ich versuche hier absichtlich die teleologische Sprache zu vermeiden), TROTZ der Umwelt (der Individuen), die, so wie sie ist, das eigentlich nämlich nicht ermöglichen würde!
    Nochmal: Gene suchen NICHT den Erfolg! Sie trachten NICHT danach sich zu reproduzieren! Sie haben KEINEN eigenen Willen und sie verfolgen KEINE irgendwie gearteten Ziele! Sie bewirken NICHTS absichtsvoll!

    Wenn sich Gene also heutzutage (in der Zeit der „Ursuppe“ war das nicht der Fall) lediglich in einer von ihnen selbst (unabsichtlich) erschaffenen Umgebung befinden, die Dawkins (ungeschickt, wie ich finde) „Roboter“ nennt, dann muss man durchaus die Stirn runzeln, wie er umgekehrt der Meinung sein kann die Umgebung außerhalb der Roboter würden sich direkt bis zur Genebene hinab auf Gene auswirken!

    Der Gegenstand der Selektion sind die Individuen, deren Phänotyp mit der Umgebung interagiert und die selektiert werden. Gene können sich nur dann immer wieder und wieder reproduzieren, wenn der Phänotyp dies (erfolgreich) ermöglicht. Beim „Bau“ des Phänotyps entstehen jedoch emergente Eigenschaften dieses Phänotyps und erst diese emergenten Eigenschaften gestatten das Bestehen des Phänotyps in der Umgebung und dadurch indirekt den „Erfolg“ der Gene.

    Wenn die Wirkkette* also von unten nach oben gerichtet ist, dann ist der Gegenschluss m. E. noch lange nicht gegeben! Die Behauptung ist ja, dass über die für die Selektion ausschlaggebenden emergenten Eigenschaften in die Gegenrichtung (!) eine Auswirkung auf die Gene besteht.
    * Emergente Eigenschaften können nicht DIREKT bewirkt werden, sie entstehen in sehr komplexen Systemen. Sie werden durch Gene INDIREKT bewirkt, weil Gene für die nötige Komplexität sorgen, innerhalb welcher Emergenzen auftreten können. Reduktionisten müssen jedoch das Ziel haben, das Auftreten von Emergenzen durch Wirkketten von „unten nach oben“ erklären zu können.

    Nochmal: Die Behauptung ist ja, dass über die für die Selektion ausschlaggebenden emergenten Eigenschaften in die Gegenrichtung (!) eine Auswirkung auf die Gene besteht.
    Nun, DANN wären sie aber eben sozusagen DIREKT der Umgebung ausgesetzt und der „Roboterbau“ hätte eigentlich versagt! Und nochmal: Der „Roboter“ bewirkt ja nach Dawkins eine für Gene günstige Umgebung, koppelt sie also von den Auswirkungen der Umgebung der Individuen erfolgreich ab (so Dawkins eigene Argumentaion im „egoistischen Gen“)!

    Wenn er also fordert, das Wissenschaftler nach Genen suchen sollten, die z. B. bei Lebewesen im Wasser oder an Land vorherrschend sind, so scheint er davon auszugehen, dass die erforderlichen emergenten Eigenschaften AUSSCHLIESSLICH von jeweils ein und demselben Gen zu fabrizieren ist (oder von einer einheitlichen, stets gleichen Kombination mehrerer Gene – was er so übrigens gar nicht sagt, aber wohl meint).

    Er spricht von Genen, die – so wie ich ihn hier verstehe – bei beliebigen Arten auftreten, die z. B. an Land oder im Wasser leben, also z. B.
    an Land:
    Zebras
    Mäuse,
    Spinnen,
    Landschnecken (es gibt ja auch welche im Wasser)
    Blattläuse

    im Wasser:
    Seeanemonen
    Quallen (Moluske wie Schnecken)
    Krebse (mit Spinnen verwandt)
    Fische …
    Zu den vermeintlichen „Fischen“ ist noch etwas zu sagen:
    Es gibt Knochen- und Knorpelfische, die sich zwar erstaunlich ähnlich sehen, da sie eine sehr ähnliche Umgebung/Nische haben, jedoch weniger verwandt sind als Knochenfische mit SÄMTLICHEN (!) Wirbeltieren an Land!
    Jetzt haben die Wirbeltiere an Land jedoch ganz offensichtlich einen deutlich unterschiedlichen Phänotyp im Vergleich zu Knochenfischen im Allgemeinen.

    Hier könnte Dawkins jetzt sagen: „Ja eben, DAHER müssen nun ALLE Landlebewesen ein Gen (oder eine Genkompbination) aufweisen, die nun Fische eben nicht haben (die leben ja im Wasser). Die Knochenfische müssen nach Dawkins dann aber auch ein Gen (oder eine Genkombination) aufweisen, die sie mit Knorpelfischen gemein haben und die ALLE Landlebewesen nicht haben.

    Das lässt sich noch erweitern: Lebewesen, die von Landlebewesen abstammen, z. B. Wale müssen daher wieder ein Gen (oder eine Kombination) aufweisen, die sie mit Knochen- und Knorpelfischen gemein haben und die alle Landlebewesen NICHT haben. Das Gleiche gilt dann für Wasser- und Landschildkröten, die zwar eng verwand sind, bei denen die Wasserschildkröten aber eben dieses „Wassergen“ aufweisen, dass sie dann mit Walen, Knochen- und Knorpelfischen und Seeanemonen teilen, ihre eng verwandten Landschildkröten jedoch NICHT haben.

    Sorry, das klingt für mich nicht nur widersprüchlich (Roboterargument siehe oben), sondern ausgesprochen töricht.

    Weiterhin müsste konvergente Evolution, die also bewirkt, dass Arten die untereinander nur sehr, sehr entfernt verwandt sind (umgangssprachlich gar nicht verwandt sind!), dazu führen, dass Gene, die in der Ahnenreihe der konvergierenden Arten NICHT aufgetreten sind genau deshalb in diesen (nicht verwandten, konvergierten Arten) auftreten, weil sie sich in einer gleichen oder vergleichbaren ökologischen Nische befinden.

    Dass Gene also zunächst verloren gehen (weil sie ja nichts bewirken können, was ihren Fortbestand sichert, wenn nämlich z. B. aus einem Wasser- ein Landlebewesen wird und das „Wassergen“ dann verloren geht) und dann neu entstehen, weil sie dann etwas bewirken, was ihren Fortbestand sichert, nämlich, dann wenn die neue Nische dies erfordert (also nun doch wieder die Wassernische), widerspricht nun praktisch allen Aussagen der Evolutionsbiologie!

    Dawkins kann das also NICHT meinen! So dumm ist er nämlich nicht.
    Er könnte vielleicht meinen, dass es sich um aktive oder deaktivierte Gene handeln könne (drückt das aber nicht so aus und lässt es im Weiteren im Unklaren). Der Forschungsauftrag ist also nicht nach vorhandenen Genen zu suchen (so hat er’s aber ausgedrückt und so ermuntert er auch die Forschenden), sondern nach aktiven oder deaktierten Genen, die allesamt aber gleichwohl STETS vorhanden sein müssen.

    Die genannte Echoortung ist ein sehr schlechtes Beispiel, da – man glaubt es kaum, trifft aber zu – Feldermäuse und Wale sehr wohl miteinander verwandt sind.
    Es kann zudem durchaus auch bezweifelt werden, dass Echoortung als Fähigkeit sich zu orientieren direkt einen identischen genetischen Ursprung haben muss (haben KANN, sehr wohl).
    Die Fähigkeit eine Echopeilung vorzunehmen haben auch z. B. Menschen. Das, was Menschen (ohne Übung) jedoch nicht können, ist, dies so zu verfeinern, dass sehr kleine Objekte aufgelöst werden können (da zu niedrige Frequenzen), auch können Menschen keineswegs per Echoortung „sehen“, wie man das Feldermäusen und Zahnwalen zubilligen muss. Das damit „Sehenkönnen“ ist aber eine emergente Eigenschaft, die sich erst ergeben kann, wenn Echopeilung vornehmlich zur Orientierung genutzt wird UND einen Selektionserfolg aufweist (das ist bei Menschen keineswegs anzunehmen, da sie ja mit den Augen sehen, es „braucht" keinen Ersatzsinn). Dann treten erst die Verfeinerungen auf, die eine so hohe Auflösung erbringen, dass damit „gesehen“ werden kann.

    Behauptet Dawkins also es gebe Gene, die direkt emergente Eigenschaften des Individuums bewirken?
    Direkt?
    Behauptet er weiterhin in der Gegenwirchtung, dass die Nische direkt aufgrund der erfolgreichen, emergenten Echopeilung, die einen Selektionsvorteil innerhalb dieser Nische darstellt, sich auf die Genzusammensetzung auswirkt?
    Dies würde bedeuten, dass der Gebrauch bzw. Nichtgebrauch von Eigenschaften (was ja die Selektion ausmacht) sich DIREKT auf die Genzusammensetzung auswirken würde.

    Sorry, das erscheint mir wirklich hanebüchen und selbstwidersprüchlich, da nun Dawkins keineswegs die Lamarcksche Vererbung annimmt.
    Hier scheinen mit ihm einerseits die reduktionistischen Pferde durchzugehen (einerseits, da er alles - auch die emergenten Eigenschaften - DIREKT auf das Wirken von Genen zurückführt, die in seiner Sprechweise ja aktiv und regelrecht absichtsvoll dies und jenes bewirken).
    Nochmal: Gene beinhalten die Information zur Entwicklung und Ausbildigung von Phänotypen (z. B. durch Hormonausschüttungen während der Ontogenese), die Gegenstand der Selektion sind. Scheitert das Individuum mit einem bestimmten Phänotyp, gehen die Gene, die diesen „Roboter“ „gebaut“ haben verloren, peng.
    Gene beinhalten aber nicht „den Plan“ von emergenten Eigenschaften, sonst wären es ja keine emergenten Eigenschaften!

    Andererseits: Gleichzeitig scheint er eine Art Holismus anznehmen, woraus folgt, dass die Selektion, die an Individuen MIT emergenten Eigenschaften angreift, sich direkt auf das Vorhandensein, womöglich das Neuentstehen (?) oder zumindest das Aktivieren von Genen (oder Genkombinationen) auswirkt.

    Die Hoffnung aus einer Genanalyse auf die ökologische Nische zu schließen, teile ich daher keineswegs.
    Das ginge nur, wenn man phylogenetische Entwicklungen berücksichtigen würde UND gleichzeitig zumindest punktuell eine Ahnung hätte, welche Genkombination(en!) nun speziell für welche in der Nische benötigte Eigenschaft ausschlaggebend ist.
    Das heißt aus einer reinen chemischen Genalyse (ohne die Hintergründe und Auswirkungen zu kennen) lässt sich nichts ableiten, man bräuchte in jedem Fall Fixpunkte (aus anderen Betrachtungen).
    Oder anders: Fände man eine außerirdische Lebensform, so könnte man aus der Analyse der Gene keineswegs auf die Lebenswirklichkeit des fraglichen Lebewesens schließen, selbst wenn es eine DNA hätte (und keinen anderen Träger der Erbinformationen).

    Im Umkehrschluss sage ich keineswegs, dass die Genzusammensetzung etwa BELIEBIG sein könne und damit jedoch ein Individuum (mit einem der Selektion ausgesetzen Phänotyp) entsünde, das in seine Nische passt.
    Eine erfolgreiche Passung kann aber durch verschiedene Genkombinationen entstehen und stets NUR mit Rekombination von im Genpool vorhandenen Genen oder durch Mutationen entstehen (erfolgreiche Mutationen sind außerordentlich selten UND zufällig! Dass durch diese Art Zufall dasselbe Gen nochmal entsteht UND dann auch bei einem ganz anderen Phänotyp nun doch die gleiche Eigenschaft hervorruft (z. B. im Wasser leben zu können) UND diese Eigenschaft dann auch in jede Mikronische passt, erscheint mir – ich wiederhole mich – hanebüchen.

    Ich würde sagen: Bevor man Forschende ermuntert nach diesem und jenem zu suchen, sollte man sich die oben dargelegten Fragen und Widersprüche aufzeigen und sauber erörtern (so wie ich das hier in einem Miniansatz versucht habe).

    Wenn ich jetzt die Frage nach Hypothese oder These aufgreife, sage ich:
    Es handelt sich um eine These, die zwar diskutiert werden kann, die aber m. E. eben keineswegs widerspruchsfrei in die bisherigen Erkenntnisse passt, was aber eine Anforderung an eine Hypothese wäre.
    Zudem ist es fraglich, was der von Dawkins angeregte Forschungsauftrag soll. Zu einer Widerlegung kann er nicht führen!
    Die These, die er aufstellt, erfüllt nicht die Anforderung der Falsifizierbarkeit (ein fortwährendes Nichtfinden der besagten Gene, würde nur dazu führen, dass jemand sagt: „Dann such‘ doch weiter, bis Du sie gefunden hast“ – so funktioniert aber keine Wissenschaft, das wäre dann eher eine Art Religion!).

    Zu scharf?
    Falsch?
    Sollten in meinen Überlegungen Denkfehler oder Unkenntnisse vorhanden sein, bitte melden. Unvollständigkeiten sind selbstverständlich vorhanden, schon aufgrund des Platzes, der zur Verfügung steht.
    Ich lerne gerne dazu.

    P.S: An grundsätzlichen Diskussionen ob nun Evolution oder nicht, bin ich hier nicht interessiert – danke für die Beachtung.

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